Luxemburg

30. Oktober 2020 12:11; Akt: 30.10.2020 13:13 Print

Meisch plant mit größeren und mehr Schulbussen

LUXEMBURG – Aufgrund der Gesundheitsmaßnahmen in der Corona-Pandemie wird die Beförderung der Schüler im Großherzogtum zur Herausforderung.

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Bildungs- und Mobilitätsminister wollen mehr oder größere Schulbusse einsetzen. (Bild: DPA/Andreas Arnold)

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Überfüllte Schulbusse sind immer ein Reizthema. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie erklärt die Regierung im Großherzogtum die Beförderung der Schüler zur Priorität. Damit die notwendigen Gesundheitsmaßnahmen eingehalten und der Schulunterricht aufrecht erhalten werden kann.

Deshalb teilen Mobilitätsminister François Bausch und Bildungsminister Claude Meisch in einer gemeinsamen Erklärung mit, den Schulbusverkehr nach den Allerheiligenferien, also ab dem 9. November, stärken zu wollen, sowohl was die Zahl der Fahrten als auch was die Humanressourcen betrifft – um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.

Mehr Schulbusse bei weniger verfügbaren Busfahrern

Damit keine Schüler in den Bussen mehr stehen müssen, sollen stark nachgefragte Fahrten verstärkt werden – entweder durch zusätzliche oder größere Busse. Das Problem: Obwohl die derzeitige Situation eine Erhöhung der Kapazität erfordere, reduziere sich gleichzeitig die Zahl der verfügbaren Fahrer. Viele könnten ihre Arbeit nicht fortsetzen, weil sie entweder positiv getestet wurden, in Quarantäne sind oder sich im Familienurlaub befinden.

Um den Schultransport mit den notwendigen personellen Ressourcen ausstatten zu können, hat Minister François Bausch beschlossen, das Angebot des regionalen Linienbusnetzes RGTR in den Nebenverkehrszeiten zu reduzieren, sowohl unter der Woche als auch am Wochenende.

Busfahrer von Luxair oder der Armee

Gegebenenfalls könne, wie es in der Mitteilung weiter heißt, auf eine Reserve von Busfahrern zurückgegriffen werden, die von der Luxair-Gruppe zur Verfügung gestellt werden könnte. Des Weiteren solle analysiert werden, inwieweit Fahrer der luxemburgischen Armee zum Einsatz kommen könnten.

Die Organisation und Durchführung von Schülertransporten sei nach Angaben der Minister Bausch und Meisch eine der wichtigsten Prioritäten des RGTR-Busverkehrs. Deshalb wolle man die Situation in den Schulbussen genau beobachten und bereit sein, wenn zusätzliche Maßnahmen nötig werden.

(aub/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De prof am 30.10.2020 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    De Meisch leisst jo d'Léierpersonal vu Leit ouni stage ersetzen, da kann de Bausch jo Leit ouni Führerschein op de Busse fuere loossen!;)

  • Arm am 30.10.2020 15:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meisch an de Bausch misten hieren Hut hulen well wun tuten a Blosen as nach nie vill eraus komm

  • Erny am 30.10.2020 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schüler sollen ihr Fahrrad benutzen. Das ist ökologischer und gesund.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • paulchen am 31.10.2020 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer hat den überfüllte Schülerbuse gesehen? Ich jedenfalls nicht. Fahren doch alle Buse fast leer. Noch mehr leere Buse in der Stadt. Was ein Unsinn und Geld rausgeworfen.

  • Léon am 30.10.2020 19:17 Report Diesen Beitrag melden

    Amateur et incompétences la réalité

  • Inspector am 30.10.2020 19:10 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Gelenk-Bus für 2 Schüler ................. das wird spassig !!!

  • Nico am 30.10.2020 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist schon seit der ersten Welle bekannt, war schon vor der ersten bekannt (Schüler mit Grippe in massiv überfüllten Bussen) Die Regierung spielt bewusst mit unserer Gesundheit und mit unserem Leben. Das ist leider Gottes eine Tatsache.

  • Bibou am 30.10.2020 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit all den Baustellen die es im Süden des Landes gibt will der noch grössere Busse. Arme Busfahrer.