Wildschafe

10. Januar 2020 06:56; Akt: 10.01.2020 07:00 Print

Ministerium will Jagd auf Mufflons durchwinken

LUXEMBURG – Das Umweltministerium organisiert eine Jagd auf die Tiere, die im Osten des Großherzogtums hohe Schäden in den Wäldern verursachen.

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Die Wildschafe sogen im Echternacher Wald für hohe Schäden. (Bild: DPA)

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Nach Angaben des Umweltministeriums müssen die Genehmigungen für die behördliche Mufflonjagd in der Region Echternach nur noch unterzeichnet werden. Der oberste Jagdrat hatte bereits vor den Weihnachtsfeiertagen grünes Licht für die Aktion gegeben. Es geht nun noch darum, die endgültigen Regelungen abzustimmen – ein Prozess, der in den nächsten Tagen abgeschlossen werden soll, heißt es von Seiten des Umweltministeriums.

Yves Wengler, der Bürgermeister von Echternach, sprach von Schäden in Höhe vom 100.000 Euro, die die Mufflons im Wald der Stadt verursacht hätten. Er schätzt die Population auf 200 Exemplare, bleibt gegenüber dem Willen des Ministeriums aber skeptisch: «Schon vor einem Jahr lagen dem Jagdrat alle notwendigen Unterlagen vor. Ministerin Carole Dieschbourg hat die Genehmigung letztendlich aber nicht unterschrieben. Ich habe den Eindruck, dass das Ministerium auf die Bremse tritt.» Wengler pocht weiterhin auf die Jagd, «um den Wald zu schützen».

Weil er nun aber nicht mehr einfach nur abwarten will, hat der Echternacher Bürgermeister beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. «Ich versuche, die Gemeinde in den Zusammenschluss der betroffenen Jagdgebiete zu integrieren, So können wir mitentscheiden, was gemacht wird. Ich verlasse mich nicht mehr auf andere», sagt er.

(Maurice Magar/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Superjemp am 10.01.2020 17:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir hun bei déne gréngen an der Regierung och jede Menge Mufflons sëtzen

  • Jang den Nettblannen am 10.01.2020 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ee Schued vun 100000 Euro . Ofreck, daat ass lo hei een Drama. Wann 30.000.000 Eur nemmen beim neie Stadion an de Sand gestach ginn ouni déi aaner Kaalwereien ze ernimmen, ass et kee Problem. Aermséilech Politiker

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  • Andrea am 10.01.2020 20:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich bleibt Ministerin Carole Dieschbourg bei Ihrer Entscheidung! Und der elende schiesswütige Bürgermeister wird abgeknallt, ehm, ich meine abgewählt! :-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kritiker am 13.01.2020 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Dann müssten ja Politiker abgeschossen werden; denn diese sind in erster Linie für den ganzen europäischen Saustall verantwortlicht!!

  • Andrea am 10.01.2020 20:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich bleibt Ministerin Carole Dieschbourg bei Ihrer Entscheidung! Und der elende schiesswütige Bürgermeister wird abgeknallt, ehm, ich meine abgewählt! :-)

    • Pengpeng am 10.01.2020 21:58 Report Diesen Beitrag melden

      Ein Paar Füchse könnten auch weniger sein.

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  • Jack am 10.01.2020 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An iwwerhaapt, ech duet den Wollef geif dat rem alles an Reih brengen huet mol eng mei Molleg greng Madame behaapt.

  • Jack am 10.01.2020 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    NEIWAAHLEN!!!

  • Jack am 10.01.2020 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GEHIIRLOS, ons Politiker richten en finazielen Schued vun 100000€ an enger Stonn un an den Dach huet der 24 dat mol 365.