Transport in Luxemburg

10. September 2018 13:53; Akt: 10.09.2018 14:05 Print

Mobilitätswoche soll beim «Umsatteln» helfen

LUXEMBURG – Die «Semaine de la mobilité» zwischen 16. und 22. September steht ganz im Zeichen des multimodalen Verkehrs. Ein Überblick über die Programmschwerpunkte.

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Emile Eicher (Syvicol), Minister François Bausch und Giles Dostert (Verkéiersverbond) präsentierten das Programm der Mobilitätswoche. (Bild: L'essentiel)

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Gilles Dostert wirbt für mehr Vielfalt im Pendler-Alltag. Die neuen Zauberworte lauten «Multi-Mobilität» oder «multimodaler Verkehr»: Für jeden Weg soll das jeweils passende Verkehrsmittel genutzt werden. «Das Auto kann praktisch sein, wenn Sie in den Urlaub fahren. Aber wenn Sie ins Kino oder ins Schwimmbad wollen, könnten der Bus oder das Fahrrad die bessere Wahl sein», sagt der Generaldirektor des Verkéiersverbond vor dem Start der Mobilitätswoche (16. bis 22. September).

Die «Semaine de la mobilité» wird seit 2002 in ganz Europa auf Initiative der Europäischen Kommission veranstaltet. Dieses Jahr machen 25 luxemburgische Kommunen mit. Der Schwerpunkt der verschiedenen Aktionen liegt vor allem darin, der Bevölkerung umweltschonende Alternativen zum Autofahren zu präsentieren. Und kleine Belohnungen gibt es auch: Am 17. September bekommen Radfahrer, die über den Pont Adolphe radeln, eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. In Contern wird dafür am 20. September der erste autonom fahrende Shuttle-Bus vorgestellt. Und am 22. September wollen Bürger in neun Kommunen einen «Tag ohne mein Auto» verbringen.

Um mehr Menschen zum Umsteigen auf andere Verkehrsmittel als das Auto zu bewegen, braucht es vor allem ein attraktives Angebot. «Bis 2023, wenn der Mobilitätsplan vollständig umgesetzt ist, können Pendler ihren Arbeitsweg mit dem Auto beginnen, dann auf Zug, Tram oder Fahrrad umsteigen und sie kommen trotzdem in den Spitzenzeiten schnell voran, ohne sich über die Fahrpläne Gedanken machen zu müssen», erklärte der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, François Bausch. «In der Zwischenzeit werden jedes Jahr neue Großprojekte lanciert, Mobilitätsprobleme können nicht durch Investitionen in ein einziges Verkehrsmittel gelöst werden», sagt er.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • proofreader am 10.09.2018 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    *Gilles -.- Und was sind das überhaupt für unvollständige Antwortmöglichkeiten bei der Umfrage?! Ich fahre zum Beispiel im Alltag sowohl Fahrrad als auch Bus, fahre aber auch 2-3x die Woche Auto.

Die neusten Leser-Kommentare

  • proofreader am 10.09.2018 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    *Gilles -.- Und was sind das überhaupt für unvollständige Antwortmöglichkeiten bei der Umfrage?! Ich fahre zum Beispiel im Alltag sowohl Fahrrad als auch Bus, fahre aber auch 2-3x die Woche Auto.