Verschwundenes Baby

15. September 2016 12:01; Akt: 15.09.2016 12:11 Print

Mutter von kleiner Bianka wieder auf freiem Fuß

LUXEMBURG – Nach über einem Jahr ist das vermisste Baby Bianka nicht gefunden. Seine Mutter kommt nun vorläufig frei, muss sich aber dem Richter stellen.

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Die Mutter von Bianka Bisdorff kommt vorläufig wieder frei. Der Frau wird zur Last gelegt, im Sommer 2015 ihr Baby verschwinden lassen zu haben. Allerdings steht sie unter juristischer Aufsicht, erklärt die Staatsanwalt Luxemburg gegenüber L'essentiel. Seit dem Verschwinden ihres Kindes saß die Frau in Untersuchungshaft in Schrassig.

«Der Anwalt von Frau Bisdorff hat einen Antrag eingereicht. Der Ratssaal des Bezirksgerichts hat ihn am 9. September angenommen», heißt es von der Staatsanwaltschaft. Die Justiz glaubt, dass kein Anlass zur Untersuchungshaft besteht, da die Gefahren von Flucht, Beweisverschleierung oder weiterer Straftaten nicht mehr erfüllt sind. Die Frau, die eine Hauptverdächtige in dem Fall bleibt, muss den Luxemburger Gerichten für alle Verfahrenshandlungen zur Verfügung stehen. Der Gerichtstermin ist allerdings noch nicht bekannt.

Das Baby wird seit dem 3. Juli 2015 vermisst, es stand unter der Obhut seiner Mutter. Doch nach über einem Jahr nach dem Verschwinden von Bianka haben die Ermittlungen nichts zu Tage gefördert. Auch hat die Mutter keine Informationen über den Verbleib des kleinen Mädchens gegeben. Der Linger Weiher, an dem die Mutter zuletzt mit dem Baby gesehen wurde, war zum Teil leer gelassen und von Tauchern durchkämmt worden. Auch die umliegenden Häuser wurden ohne Erfolg durchsucht. Selbst der Einsatz einer Hunde-Staffel aus Deutschland half bei der Suche nicht weiter. Die Ermittlungen dauern an.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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