In Luxemburg

01. Juni 2018 12:10; Akt: 01.06.2018 13:15 Print

Mütter werden bei Jobsuche häufig benachteiligt

LUXEMBURG – Mütter in Luxemburg entscheiden sich oftmals gegen ein Jobangebot, um den mütterlichen Verpflichtungen gerecht werden zu können.

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Mütter lehnen Jobangebote oft ab, aus Angst ihren mütterlichen Verpflichtungen nicht nachzukommen.

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Mobilität und Flexibilität sind für viele Unternehmen Vorraussetzung für eine Anstellung. Mütter haben es oftmals schwer, diesen Forderungen gerecht zu werden. «Einige Personalvermittler verbinden die Mutterschaft einer Kandidatin mit dem Mangel an Flexibilität am Arbeitsplatz», erklärt Personalchefin Oriane Martin.

Das Gesetz in Luxemburg erlaubt es einer Mutter, im Falle einer Krankheit ihres Kindes zu Hause zu bleiben, um für das kranke Kind zu sorgen. Es sei allerdings schwierig, sich um die Familie zu kümmern, «wenn die Anfahrtszeit zwischen Wohnung und Arbeit steigt». Oriane Martin sieht darin ein Problem. Denn Mütter lehnen ein Jobangebot häufig ab, da sie Angst haben der Rolle als Mutter neben den beruflichen Verpflichtungen nicht gerecht zu werden.

Personalvermittlerin Chloé Jeannin sieht zudem weitere Probleme für Frauen: «Bewerberinnen sollten nur nach ihren Fähigkeiten beruteilt werden. Dies ist aber nicht immer der Fall. Für die gleiche Arbeit werden Frauen oft schlechter bezahlt. Auch frauenfeindliche Fragen kommen vor. Bewerberinnen sollten sich hier das Recht vorbehalten, solche Fragen nicht zu beantworten.»

(Pierre François/L'essentiel)

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