Nach Tornado

11. März 2020 15:39; Akt: 11.03.2020 16:25 Print

Umgeknickte Strommasten stehen bald wieder

PETINGEN – Der Tornado traf im Herbst auch Strommasten – die Lebensadern für den Stahlstandort von ArcelorMittal. Die Leitungen sollen dennoch oberirdisch bleiben.

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Am 9. August 2019 verwüstete der Tornado die Gemeinden Petingen und Niederkerschen. Neben hunderten von Gebäuden wurden auch vier Strommasten der Société de Transport d'Energie Électrique (SOTEL) beschädigt. Anfang Februar, und damit sieben Monate später, begannen die Reperaturen. «Wenn alles nach Plan läuft, kann die Anlage im Mai wieder in Betrieb genommen werden», erklärt Energieminister Claude Turmes (Déi Gréng) in einer Antwort auf die parlamentarische Anfrage von Yves Cruchten (LSAP).

SOTEL ist der Stromversorger für die Stahlstandorte von ArcelorMittal. Die durch den Tornado verursachten Schäden hätten die Stromversorgung des Eisen- und Stahlstandortes nicht gefährdet, so Turmes weiter. Dennoch habe «die rasche Wiederherstellung» der beschädigten Leitungen hohe Priorität.

Der Abgeordnete Cruchten fragte weiter, ob geplant sei, die Leitung in Zukunft unter die Erde zu legen. Turmes verneint das und verweist auf den enormen Arbeitsumfang, die Kosten und die Auswirkungen auf die Umwelt. Weder SOTEL noch von CREOS würden daher unterirdische Leitungen planen.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • China am 13.03.2020 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    habe «die rasche Wiederherstellung» der beschädigten Leitungen hohe Priorität. 7 Méint,fir 4 Potoen nei ze machen an puer Kabelen ze flecken.

Die neusten Leser-Kommentare

  • China am 13.03.2020 09:24 Report Diesen Beitrag melden

    habe «die rasche Wiederherstellung» der beschädigten Leitungen hohe Priorität. 7 Méint,fir 4 Potoen nei ze machen an puer Kabelen ze flecken.