Trotz steigender Preise

08. Juli 2020 12:13; Akt: 08.07.2020 12:40 Print

Nächste Indextranche bleibt in weiter Ferne

LUXEMBURG – Die Inflationsrate ist im Juni wieder angestiegen – hauptsächlich durch die Verteuerung der Erdölprodukte. Die nächste Indextranche rückt dadurch aber nicht näher.

storybild

Besonders an den Zapfsäulen des Großherzogtums haben die Preise wieder angezogen. (Bild: L'essentiel/Sara Lima)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Luxemburg nimmt die Inflation wieder Fahrt auf. Die Rate stieg im Juni von 0,2 auf 0,7 Prozent, was nach Angaben der Statistikbehörde Statec hauptsächlich auf die Verteuerung der Erdölprodukte zurückzuführen ist. Ihr Preis ist zuletzt wieder um sieben Prozent gestiegen. Heizöl wurde um 19,6 Prozent teurer, Benzin um 9,2 und Diesel um 8,2. Die Preise sind jedoch noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. Im Juni 2019 lag ihr Preis 16,2 Prozent über dem heutigen. Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vormonat geringfügig um 0,4 Prozent teurer geworden, genau wie Dienstleistungen.

Trotz des leichten Anstiegs der Preise rückt die nächste Indexierung der Löhne und Renten nicht näher. Der Statec erwartet die nächste automatische Lohnerhöhung nicht vor 2022.

(jw/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marc am 08.07.2020 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Den Index geheiert sowieso ofgeschaft. Et as eng absolut assozial an ongerecht Regelung. En Mindestverdinger kritt bei enger Tranch gerad emol 40-50€ wobei ein Graussverdinger schnell mol 350-450€ pro Tranch kritt! GERECHT? Dobei ass dach den Kuef (Rechenkuef) fir Jidderen gläich. Den Liter Mellech kascht jo fir Armer genau sovill wei vir Reicher oder? D´Rechnung mist eigendlech emgedreit Propozional sin, d.h. Villverdinger weineg an Weinegverdinger vill bei kreien. Mist en emol eng Petitioun dofir starten. Ween ass dobei ? ;)

    einklappen einklappen
  • Arm am 08.07.2020 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Staatsbeamten bekommen ja jährlich die anderen müssen schauen wo sie bleiben

    einklappen einklappen
  • Ursula am 08.07.2020 13:10 Report Diesen Beitrag melden

    Zeit die Wohnungspreise mit in den Index zu nehmen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Maxim am 08.07.2020 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tranche wor jo schon erreecht gin an wou as en gebliwen. Nix kritt. An lo geht et rem fun fier lass. Heleft sws naischt well Preiser jo och an lut gin an dat mat mei % wei den Index. Helleft alles naischt

  • Yasu am 08.07.2020 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Watt hei Quatsch

  • idiot am 08.07.2020 16:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech fannen daat eng Ee Mönch deen studiert huet huet och Recht op deen Index ewöll am Commerz ass keen Önerscheed ob de Aerbechter nass oder Employer an doo muss ött eng Differenz bleiwen soss haalen mir awer elo ganz op

  • idiot am 08.07.2020 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat do ass Quasch och ee Mönch deen an sengem Liewen schoulen matt gemach huet huet recht op den Index mir können eloo hei och nött heich Intelligens Leit dei mei lang studiert hun ewei een Aaerbechter an een Döppen geheien

  • Marc am 08.07.2020 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Den Index geheiert sowieso ofgeschaft. Et as eng absolut assozial an ongerecht Regelung. En Mindestverdinger kritt bei enger Tranch gerad emol 40-50€ wobei ein Graussverdinger schnell mol 350-450€ pro Tranch kritt! GERECHT? Dobei ass dach den Kuef (Rechenkuef) fir Jidderen gläich. Den Liter Mellech kascht jo fir Armer genau sovill wei vir Reicher oder? D´Rechnung mist eigendlech emgedreit Propozional sin, d.h. Villverdinger weineg an Weinegverdinger vill bei kreien. Mist en emol eng Petitioun dofir starten. Ween ass dobei ? ;)

    • Wat dann lo? am 08.07.2020 15:53 Report Diesen Beitrag melden

      Index ofgeschaaft oder Villverdénger wéineg a Wéinegverdénger méi? Start mol eng Petitioun, kënnt souwisou näischt dobäi raus.

    einklappen einklappen