lux-Airport

26. Juli 2018 14:05; Akt: 26.07.2018 16:06 Print

Neue automatische Passkontrolle am Findel

LUXEMBURG – Die Sicherheitskontrolle von «Non-Schengen»-Reisenden wurde am Flughafen Luxemburg ausgebaut und automatisiert.

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Die automatische Kontrolle der Reisepässe wurde nun auf dem Luxemburger Flughafen eingeführt, wie auf einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag vorgestellt wurde. Dabei geht es um Passagiere, die aus Ländern außerhalb des Schengen-Raums abfliegen oder in diese einreisen, also lediglich 20 Prozent des in Findel erfassten Verkehrs.

Konkret wurden zehn automatische Türen an den Grenzübergängen installiert, an denen die Polizei weiterhin auch manuelle Kontrollen durchführt. Reisende über 18 Jahre müssen im Besitz eines in der Europäischen Union (EU), dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz registrierten biometrischen Reisepasses sein. Das Dokument wird ebenso wie das Gesicht gescannt, bevor sich die Tür öffnet. «Es dauert etwa 20 Sekunden, wenn alles dem Standard entspricht. Es gibt immer noch einen Grenzposten, für den Fall, dass das Foto falsch aufgenommen wurde, die Tür manuell geöffnet werden muss oder wenn es ein Problem mit dem Reisenden gibt, so dass eine gründlichere Kontrolle nötig ist», erklärt Lisa Waldbillig, Assistentin der Zentralen Polizeieeinheit am Flughafen.

Nach sieben Monaten Arbeit wurden die Kontrolllinien insgesamt von drei auf neun in Richtung «Ankunft» und von drei auf acht in Richtung «Abflug» erhöht. Das beschleunigt die Passage der Reisenden und macht Findel zu einem moderneren Flughafen, sagt Rebecca Pecknik-Welsch, Medien- und Kommunikationsbeauftragte am lux-Airport. Diese Modernisierung ist umso sinnvoller, da es immer mehr Ziele außerhalb des Schengen-Raums gibt, wie die Eröffnung einer Verbindung nach Ras al-Khaima in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab Oktober durch LuxairTours.

«Service erhöhen und sichere Grenzen wahren»

«Mit der Einführung der automatisierten Grenzkontroll-Tore haben wir unser gemeinsames Ziel erreicht, nämlich den Service für die Passagiere zu erhöhen und gleichzeitig unsere sicheren Grenzen zu wahren», unterstreicht Etienne Schneider, stellvertretender Ministerpräsident, Wirtschaftsminister und Minister für die innere Sicherheit.

Die Investitionen für die Modernisierung belaufen sich auf 3,65 Millionen Euro, wovon 2,35 Millionen Euro vom Flughafenbetreiber und 1,3 Millionen Euro vom Staat Luxemburg getragen wurden (64 Prozent von der EU kofinanziert). «Dieses Projekt ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wir zusammen mit unseren Partnern Technologie einsetzen, um die Ziele unseres Flughafenkonzeptes zu erreichen indem wir den Komfort großer Flughäfen mit der entspannten Reiseerfahrung von kleineren Regionalflughäfen kombinieren», ergänzt René Steinhaus, CEO ad interim von lux-Airport.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 26.07.2018 16:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gutt dass ech kee Pass hunn.....

  • Aender am 26.07.2018 21:39 Report Diesen Beitrag melden

    Weideren Stellenoofbau um Findel, ann Alleguerten klappen Beifall.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Aender am 26.07.2018 21:39 Report Diesen Beitrag melden

    Weideren Stellenoofbau um Findel, ann Alleguerten klappen Beifall.

  • jimbo am 26.07.2018 16:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gutt dass ech kee Pass hunn.....