In Luxemburg

23. Oktober 2019 17:02; Akt: 23.10.2019 18:00 Print

Neue Rechtschreibung wirft ihre Schatten voraus

LUXEMBURG – Die Rechtschreib-Reform tritt in einigen Wochen in Kraft. Bis zum Beginn des Schuljahres 2020 bleibt die alte Rechtschreibung jedoch noch gültig.

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Die neuen Rechtschreib-Regeln sollen Ungereimtheiten im Luxemburgischen klären.

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Für Bildungsminister Claude Meisch geht es nicht «um eine Neugestaltung der luxemburgischen Sprache». Vielmehr sei es notwendig das Luxemburgische «zu vervollständigen, klarer zu machen und auf den neuesten Stand zu bringen.» Das erklärt Meisch in einer parlamentarischen Stellungnahme am Mittwoch.

Mit der Rechtschreib-Reform sollen Lücken im bestehenden Regelwerk – beispielsweise in der Zeichensetzung und bei Abkürzungen – geschlossen werden. Gleiches gilt für die Verwendung von Großbuchstaben, Mehrwortbegriffe oder die Integration von Lehnwörtern aus anderen Sprachen. Eine wichtige Neuerung ist auch die Nutzung des Buchstaben «h» am Ende einiger Wörter. Aus «Ausnahm» wird beispielsweise «Ausnam».

Bestehende Regeln gelten bis 2020

Das doppelte «e» bleibt hingegen die «Reegel». Zudem hat die luxemburgische Aussprache in einigen Fällen nun Vorrang vor der deutschen Orthografie: Das luxemburgische Wort «spuren» konnte bisher mit «spuren» oder «sparen» ins Deutsche übersetzt werden. Nun wird aus dem deutschen «sparen» das luxemburgische «spueren».

Die neue Rechtschreibung mit all ihren Änderungen wird Mitte November vom luxemburgischen Sprachenkommissar Marc Barthelemy vorgestellt. Die alten Regeln bleiben noch bis zum Beginn des Schuljahres 2020 gültig.

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luxusbuerger am 24.10.2019 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Musse mer den Preisen alles nomaachen Tjejeje

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  • pire am 24.10.2019 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech schréiwen wei ech wëll,weem dat net gefällt muss dat jo net leesen,basta

  • jimbo am 23.10.2019 21:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waer mol mei sënnvol, se geifen mol erëm lëtzebuergesch Uertschaftsschëlder aféieren...

Die neusten Leser-Kommentare

  • pire am 24.10.2019 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech schréiwen wei ech wëll,weem dat net gefällt muss dat jo net leesen,basta

  • Luxusbuerger am 24.10.2019 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Musse mer den Preisen alles nomaachen Tjejeje

    • Henni am 25.10.2019 16:53 Report Diesen Beitrag melden

      Dat huet näischt mat deenen Däitschen ze doen, mee mat dem Ursprong vun eiser Sprooch, an déi ass nun emol keng romanesch Sprooch. Et wier besser, se géifen d'Kanner léieren, hir Mammesprooch iwwerhaapt emol ze schreiwen.

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  • Jacques am 24.10.2019 00:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wann den Här Meisch an seng "Schreibtischtäter" aus dem Ministère emol géifen ob den Terrain goen an sech ukucken géifen wat an eisen Schoulen vun Schreiwen nach iwwreg bliwwen ass géif hinne vläicht eng Liicht opgoen wéi lächerlech se sech mat déser Reform maachen.

  • Arm am 23.10.2019 22:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir haben weiter keine anderen Probleme als eine neue Rechtschreibung die meisten können noch mal nicht richtig deutsch schreiben geschweige von französisch und jetzt soll auch noch Luxemburger Strand kommen für wie verblödet halt unser Schulminister unser Land soll mal schauen dass sie die andern zwei Sorachen anständig schreiben und lesen können Denn für die vielen Bewerbungen auf luxemburgisch braucht man es nicht die meisten können es mal nicht lesen

  • jimbo am 23.10.2019 21:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waer mol mei sënnvol, se geifen mol erëm lëtzebuergesch Uertschaftsschëlder aféieren...