Verhaltenskodex

13. März 2020 18:09; Akt: 13.03.2020 18:14 Print

Neue Regeln für den Personennahverkehr

LUXEMBURG – Das Ministerium für Mobilität veröffentlicht Änderungen im Personennahverkehr und bei den spezifischen Transporten und appeliert an neue Verhaltensregeln.

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Vieles wird sich in den nächsten Wochen ändern: Das Ministerium gab unter anderem neue Verhaltensregeln im Öffentlichen Personennahverkehr bekannt. (Bild: AFP/Odd Andersen)

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Angesichts der Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus hat das Ministerium für Mobilität die damit verbundenen Änderungen des Öffentlichen Personennahverkehrs mitgeteilt. Dies beinhaltet auch Verhaltensregeln zum Schutz der Gesundheit aller Fahrgäste und Fahrer.

Heißt konkret: Die Vordertür des Busses muss geschlossen bleiben. Der Fahrer darf die Tür nicht öffnen. Die Passagiere werden gebeten, durch die hinteren Türen ein- und auszusteigen. Die erste Reihe der Fahrgastsitze sollte so weit wie möglich unbesetzt bleiben. Um dies umzusetzen wird der Fahrer aufgefordert, ein Absperrband oder ähnliches anzubringen. Außerdem werden Busfahrer, bei Fahrten ins Ausland, keine Fahrkarten mehr verkaufen. Gleichzeitig werden die Passagiere gebeten, Abstand zu halten.

Fahrpläne werden geändert

Desweiteren wird die CFL ab Montag ihre Fahrpläne ändern, um den Service zu Spitzenzeiten zu verstärken. So sollen überfüllte Waggons vermieden und die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden. Als Folge davon werden weniger Züge in den Nebenverkehrszeiten verkehren. Weitere Infos auf der Webseite der CFL. Auch Luxtram überarbeitet seinen Zeitplan (von 4.47 Uhr bis 23.48 Uhr) und wird diesen in den kommenden Tagen anpassen können, wenn es die Situation es erfordert.

Weiter teilt das Ministerium mit, dass Schulbusse in den kommenden zwei Wochen im Prinzip abgeschafft werden. Für alle Grundbildungseinrichtungen, alle weiterführenden Schulen, HMC-Workshops in Capellen gilt dies von 16. März bis einschließlich 28. April 2020 nicht angefahren. Für das Schengen-Lyzeum in Perl gilt dies vom 16. bis einschließlich 24. März.

Von den Änderungen sind auch spezifische Transporte betroffen. Demnach werden ab dem 16. März auch einige CAPABS-Linien gestrichen. Lediglich die Linien zu den geschützten Werkstätten, den Berufsbildungszentren (CPP) und der Alzheimer-Vereinigung Luxemburg bleiben erhalten.

(L'essentiel)

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