Homeoffice

20. Oktober 2020 18:31; Akt: 21.10.2020 11:29 Print

Neuer Rahmen für Telearbeit in Luxemburg

LUXEMBURG – Gewerkschaften und Arbeitgeber haben am Dienstag ein neues Abkommen zur Telearbeit angekündigt.

storybild

Demnächst gibt es einen Rahmen für die Telearbeit. (Bild: AFP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die seit Beginn der Gesundheitskrise stark im Trend liegende Telearbeit ist Gegenstand einer neuen Vereinbarung, die demnächst vom Unternehmerverband UEL und den Gewerkschaften OGBL und LCGB unterzeichnet wird. Das Abkommen steht nicht im Kontext der aktuellen Gesundheitskrise und zielt darauf ab, einen Rahmen für diese Art der Arbeit festzulegen. «Es war notwendig, das alte Abkommen aus dem Jahr 2006 auf einen neuen Stand zu bringen. Die neue Technik bringt deutlich mehr Möglichkeiten mit sich», sagt Christophe Knebeler, stellvertretender Generalsekretär des LCGB.

Der neue Text sieht zwei Arten des Homeoffice vor: gelegentliche und regelmäßige Telearbeit. Die erste Variante wurde für unvorhergesehene Umstände konzipiert. Um als gelegentlich klassifiziert zu werden, darf die Telearbeit nicht mehr als zehn Prozent der Arbeitszeit betragen. Die zweite Variante muss in einem schriftlichen Vertrag festgehalten werden und ist für häufigere Fälle vorgesehen.

Bei regelmäßiger Telearbeit ist der Arbeitgeber verpflichtet, seinen Angestellten die erforderliche Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Der Text legt auch fest, dass die Arbeit von zu Hause aus auf freiwilliger Basis erfolgen muss, um nicht von einer der Parteien erzwungen werden zu können. Weiterhin ein Problem sei die durch das Steuerabkommen begrenzte Telearbeit von Grenzgängern «Es ist Aufgabe der Regierung, das mit den Nachbarländern zu verhandeln», so Knebeler.

(jg/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.