Ban de Gasperich

07. Mai 2018 17:53; Akt: 07.05.2018 18:02 Print

Neuer Vauban-​​Campus ist offiziell eingeweiht

LUXEMBURG – Der neue Schulkomplex am Ban de Gasperich lässt für die 2200 Schüler und 250 Pädagogen keine Wünsche offen. Am Montag fand die offizielle Eröffnung statt.

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Festtag in der Vauban-Schule: Der neue französischsprachige Campus im Süden der Stadt Luxemburg ist am Montag in Anwesenheit von Großherzogin Maria Teresa, Premierminister Xavier Bettel und der französischen Europaministerin Nathalie Loiseau offiziell eingeweiht worden.

Insgesamt drei Jahre lang dauerte der Bau des neuen Campus im Stadtentwicklungsgebiet Ban de Gasperich. Die Vorarbeiten begannen bereits im Jahr 2005, fünf Jahre später wurde die Sache dann konkret. Der erste Unterricht in den neuen Klassenräumen fand vor acht (Lyzeum) beziehungsweise drei Monaten (Primärstufe) statt.

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Turnhalle und Internet-Radio

Insgesamt wurden 147 Millionen Euro in den neuen Schulkomplex investiert. Das Gebäude teilt sich in die zwei Bereiche Grund- und Sekundarschule auf und erstreckt sich auf einem Areal von fünf Hektar. Der Campus soll Schülern eine optimale Lernumgebung ermöglichen. Auch für außerschulische Aktivitäten steht genügend Platz zur Verfügung: So können Schüler in einer «pädagogischen Küche» Mathe lernen oder sich in der Turnhalle, auf der Kletterwand oder im Fitnessraum austoben. Sogar eine Internet-Radiostation gibt es im neuen Lycée Vauban. Premier Bettel und die Großherzogin ließen sich von den Schülern sämtliche Einrichtungen zeigen.

«Jedes Fach hat seinen eigenen Bereich und die Professoren haben die Möglichkeit, neue Lehrmethoden auszuprobieren», sagt Frank Becherel, Präsident des Verwaltungsrats des «Vauban – École et lycée français de Luxembourg».

«Ein Labor für Europa»

Die Nachfrage nach einem französischsprachigen Bildungsangebot ist in Luxemburg hoch. 2200 Schüler und 250 Professoren sowie Betreuer zählt das Vauban derzeit. Der bisherige Standort auf dem Limpertsberg war zu klein geworden.

Das Vauban ist Mitglied im weltweiten Netzwerk französischer Schulen und unterrichtet Schülern aus 32 verschiedenen Nationen. Für Premierminister Xavier Bettel ist die Vielfalt von unschätzbarem Wert: «Ihr seid ein Labor für Europa. Luxemburg ist das beste Beispiel dafür, dass das Zusammenleben ein Erfolg ist, in einer Zeit, in der einige Parteien gegen diese Idee agieren.»

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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