In Luxemburg

03. März 2020 16:04; Akt: 03.03.2020 16:37 Print

Neuer Windpark liefert Strom für 35.000 Menschen

WINTGER – Elf Windräder, die im Norden des Landes aufgestellt wurden, produzieren ab sofort genug Energie um eine Stadt wie Esch/Alzette zu versorgen.

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Claude Turmes, Marcel Thommes und Claude Boever bei der Einweihung (v.l.) der neuen Windkraftanlagen. (Bild: L'essentiel)

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Sieben neuen Windkraftanlagen wurden am Dienstag in Wintger in Betrieb genommen. Damit stehen im Windpark der Gemeinde im Norden des Großherzogtums nun insgesamt elf Windräder, was ihn zum «leistungsstärksten Windpark Luxemburgs macht», wie Energieminister Claude Turmes (Déi Gréng) im Gespräch mit L'essentiel erklärt. Der Park soll ab sofort Energie für 30.000 bis 35.000 Menschen liefern, was in etwa der Einwohnerzahl von Esch/Alzette entspricht.

«Jedes der neuen Windräder liefert eine Leistung von 3,3 Megawatt», sagt Claude Boever, Geschäftsführer der Firma PW34, die das Projekt realisierte. Insgesamt liefert der Park nun 23,1 Megawatt. Der «grüne» Strom wandert direkt in das öffentliche Netz.

Der Bürgermeister von Wintger, Marcel Thommes, ist begeistert von «seinem» Windpark. «Als wir vor 20 Jahren mit den Planungen begonnen haben, sind wir auf großen Widerstand aus der Bevölkerung gestoßen. Letzten Endes konnten wir unsere Bürger aber von dem Projekt überzeugen. Nun liefern wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende Luxemburgs.»

(Fréderic Lambert /L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Greng wierkt am 03.03.2020 22:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat een Kaabes, et gett Stroum produzeiert zu Zeiten wou keen Stroum gebraucht get an wann fill Stroum gebraucht gett, gett es oft net genuch produzeiert well et einfach keng konztant nämlecht Leschtung ass an den Stroum net kann gespeichert gin ass Wandenergie esou ewei och Solarenergie eng ganz schlecht Leisung Guer net ze schwätzen vun der Subventioneirung vun dem Stroum an nach manner wann et em Liewensdauer vun den Anlagen geet an waat dono mat dem Sondermüll passeiert.

  • keenblo am 03.03.2020 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    an ganz Landschaft an der Wëntger Gemeng ass verschass

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  • Pscht am 04.03.2020 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Klimaschutz so aussieht und das der grüne Traum ist… dann sollten wir diese Leute schnellstens wegwählen oder in die Klappsmühle befördern bevor der Mensch und die Natur weiter leiden werden !

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Logiker am 05.03.2020 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Lustig, wie die Windkraft-Gegner den Daumen nach unten klicken können, aber belegbare Argumente oder Gegenargumente hat keiner.

  • Pscht am 04.03.2020 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Klimaschutz so aussieht und das der grüne Traum ist… dann sollten wir diese Leute schnellstens wegwählen oder in die Klappsmühle befördern bevor der Mensch und die Natur weiter leiden werden !

    • Argu Ment am 04.03.2020 11:16 Report Diesen Beitrag melden

      Haben Sie auch sachliche Argumente? Wo leiden Mensch und Natur? Verbauchen Sie eigentlich Strom und wenn ja, wie wird er erzeugt?

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  • Pharisäer am 04.03.2020 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Windräder sind einfach Umweltverschmutzung Pur und Menschenverachtend. Laut Weltgesundheitsorganisation macht Infraschall krank !!! Merci an die Grünen Naturverseucher !

    • Aluhut-Nichtträger am 04.03.2020 11:15 Report Diesen Beitrag melden

      "Messungen in der Umgebung einer 1,5-MegaWatt -Windenergieanlage (Immissionen) im Windpark Hohen Pritz kommen zu dem Ergebnis, dass im Abstand von 600 Metern die Hörschwellenkurve im Infraschallbereich deutlich unterschritten wird. Zwischen dem Betriebszustand „Windenergieanlage an“ und den Hintergrundgeräuschen bei ausgeschalteter Anlage ist kein nennenswerter Unterschied zu erkennen".

    • @Pharisäer am 04.03.2020 13:45 Report Diesen Beitrag melden

      Schönes Beispiel für "Nur das hören was man auch hören will". Die WHO sieht Low Frequency Noise als POTENTIELLES Problem für VEREINZELTE Leute, konnte eine direkte Verbindung zwischen Windturbinen und Krankheiten aber nicht eindeutig nachweisen. Stichwort Nocebo (Placebo im negativen): Leute hören von bösen krankmachenden Turbinen und entwickeln deshalb echte Symptome, egal ob die Turbine dreht oder nicht.

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  • Milan am 04.03.2020 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Und hächselt tausende arme Vögel.....

    • @Milan am 04.03.2020 09:47 Report Diesen Beitrag melden

      *facepalm* Et ass dach kee Ventilator! :-D

    • Deiereschützer am 04.03.2020 10:18 Report Diesen Beitrag melden

      Wees du weivill Vigel duerch den Autoverkeier stierwen? 18 Mio just an Daitschland, et wär vlait sennvoll deen anzeschränken!!

    • 35 Vögel im Jahr am 04.03.2020 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      In Deutschland sterben jedes Jahr bis zu 200 Millionen Vögel durch Hauskatzen (NABU) und bis zu 100 Millionen durch Unfälle mit Fenstern/Glasscheiben. Bei Windrädern sind es bis zu 5 Vögel je Anlage und Jahr, das macht bei den 7 Windrädern hier 35 Vögel. Können Sie alles recherchieren, ich hab nix erfunden.

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  • Kreckelneckel am 04.03.2020 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wandrieder, zumindest déi do From ass net d'Zukunft an sie verschandelen d'Landschaft. Mä bon, wat een net alles mescht fir genuch Stroum ze hunn dat déi Greng kennen mat hieren Elektroautoen fueren.

    • Claude am 04.03.2020 10:12 Report Diesen Beitrag melden

      Dann so eis waat Zukunft ass???

    • Faktenchecker am 04.03.2020 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Wir wollen alle Strom, irgendwo und irgendwie muss er produziert werden. Sauber ist besser als dreckig. Informieren Sie sich übrigens mal über die Umweltbilanz von Benzin (allein der Stromverbrauch in den Raffinerien, 1,5 kWh pro Liter). Der Strom kommt nicht aus der Steckdose, aber das Benzin kommt auch nicht aus der Zapfsäule.

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