Coronavirus in Luxemburg

06. April 2020 07:54; Akt: 06.04.2020 07:54 Print

Niemand fragt auf Hilfsplattform nach Hilfe

LUXEMBURG – Die neu eingerichtete Plattform «Toussolidaires.lu» soll hilfsbedürftige Bewohner in der Isolation entlasten. Viele Menschen haben sich registriert, um zu helfen.

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Viele Luxemburger wollen für ältere Menschen in der Isolation einfache Tätigkeiten übernehmen. (Bild: AFP/Philippe Desmazes)

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«Ich hoffe wirklich, dass ich helfen kann, und ich denke, wir alle können das tun», findet die Juristin Malika Khayati, die sich dementsprechend auch auf der Website Toussolidaires.lu registriert hat, um ihre Dienste für Hilfsbedürftige anzubieten. Die Website ist seit dem 20. März online und listet Kleinanzeigen, in denen jeder die von der Isolation am meisten betroffenen Menschen unterstützen kann.

«Ich kann Ihnen bei Ihren Einkäufen helfen oder zur Apotheke gehen», schreibt etwa Malika. Die hilfsbereite Juristin und mehrere andere registrierte Toussolidaires-User haben noch keinen einzigen Anruf von hilfesuchenden Luxemburgern erhalten. Auch Sébastien Schmidt aus Mersch und Gianfranco Sabato bestätigen, dass keine Rückmeldung kommt: «Die Plattform ist vielleicht nicht der einfachste Weg für die älteren Menschen», vermuten sie.

«Unsere Website entwickelt sich ständig weiter», sagt Samantha Maas von der Agentur Fish & Chips, die an dem Projekt beteiligt ist. «Auch wenn nicht alle schutzbedürftigen Menschen Zugang zum Internet haben, hoffen wir auf deren Kinder und Mund-zu-Mund-Propaganda im Allgemeinen.

(Marine Meunier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 01.04.2020 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kennt vläit doduerch, dass Generatioun 60+ net mam Internet eensgett a sech anescht arrangeiert huet...

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  • Meinung am 02.04.2020 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Kann ihnen nur sagen, ist alles toll was man so anbietet. Nun rede ich aus eigner Erfahrung, habe eine Mutter die 90 ist, die fühlt sich so oder so bevormundet von all dem was entschieden wird. Diese Leute wollen selbst rausgehen, selbst entscheiden was sie kaufen, es sind die Jüngeren, die Politiker, die Panik machen, nicht die Alten kann ich ihnen sagen. Seht nur die Frau aus Belgien, die nicht an eine Lungenmaschine angehangen werden wollte. Alte Leute leben gerne, haben jedoch auch vor dem Tod keine Angst, vor dem was sie Angst haben, ist wenn sie lange Leiden müssen ehe sie sterben.

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  • Lo eierlech am 02.04.2020 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    vleit normal dei meescht sin NET DIGITAL !

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Die neusten Leser-Kommentare

  • JAKO am 06.04.2020 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    DANKE für diesen Beitrage jetzt werde ich mich mal bei toussolidaires.lu einloggen.

  • Lo eierlech am 02.04.2020 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    vleit normal dei meescht sin NET DIGITAL !

    • Linda am 06.04.2020 13:16 Report Diesen Beitrag melden

      Ech maan vir main Papp d’Kommissiounen . Hun 60 Joer an selwer gesondheetlech Problemer. Ech wees waat main Papp vun Uebst an Geméiss wöllt hun. Heen huet bestemten Äppelzorten answ. Ech kachen vir heen puer Menüen vird Woch. Daat klappt bis elo ganz gut! Ech hun mir Mundschutz selwer gemaach. Well ech néierends da fond hun. 80% Eau de Cologne vir Gesiecht an Hänn. An Händchen. Bis elo geet daat gut esou. Ausser Kommissiounen an matt den Muppen raus ass bei mir net dran.

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  • Meinung am 02.04.2020 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Kann ihnen nur sagen, ist alles toll was man so anbietet. Nun rede ich aus eigner Erfahrung, habe eine Mutter die 90 ist, die fühlt sich so oder so bevormundet von all dem was entschieden wird. Diese Leute wollen selbst rausgehen, selbst entscheiden was sie kaufen, es sind die Jüngeren, die Politiker, die Panik machen, nicht die Alten kann ich ihnen sagen. Seht nur die Frau aus Belgien, die nicht an eine Lungenmaschine angehangen werden wollte. Alte Leute leben gerne, haben jedoch auch vor dem Tod keine Angst, vor dem was sie Angst haben, ist wenn sie lange Leiden müssen ehe sie sterben.

    • Pit Meier am 02.04.2020 18:06 Report Diesen Beitrag melden

      Meinung, wie Recht sie haben!

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  • jimbo am 01.04.2020 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kennt vläit doduerch, dass Generatioun 60+ net mam Internet eensgett a sech anescht arrangeiert huet...

    • Meenung am 02.04.2020 10:10 Report Diesen Beitrag melden

      Un de jimbo Ech kann der nemmen soen dat huet neicht domater ze dinn, ech sin och iwer 60, kee Frend vun Internet a Co, och mol net vum Fernseh, hun awer bedingt fir e puer Sachen well et net aneschters mei geet och Internet, wou ech jo elo profiteieren fir der dest mat ze deelen. Mee selwer seng wuer siche goen as eppes aneschters, eng foto am Internet vun enger Kludder Drauwen as net dat selwecht wei se op der Platz gesin do leien, do sin riesen Differenzen, a gleew mer ech kafen neicht esou, well al Uepst kann een ugesin ob et gut schmacht oder net, dat kanns du net am Internet.

    • Aender am 06.04.2020 10:07 Report Diesen Beitrag melden

      Ech sinn 70+ hunn 3 verschidden CAPs gemach, matt PCs hunn ech mech zenter der Stengzeit beschäfteg ( MSDOS4.0 ) daat seet denen mäschten jonken Leit guer neischt. Alles ausser mein 1. CAP als Elektromechaniker, hun ech noh der Schaff gemach. Ounieh selbstlob, ech stierchen der Haut nach vill an die lënks Täsch. Technik war, an ass nach emmer meng Leidenschaft. Die, die mësch kennen, soen emmer: Ech wier 1 wanderden Technik-Lexikon. Also, w.e.g. nett verallemengen.

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