Bettemburg

14. Februar 2019 07:56; Akt: 14.02.2019 15:33 Print

Noch immer offene Fragen nach Zugunglück

BETTEMBURG – Heute vor zwei Jahren kam es zu einem tragischen Zugunglück. Der Lokführer kam dabei ums Leben. Zwei weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen.

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Im Süden von Luxemburg kam es vor zwei Jahren am 14. Februar 2017 auf der Zugstrecke Luxemburg-Thionville zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Zügen. Ein CFL-Lokführer starb, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der FNCTTFEL-Landesverband fordert in einer am Mittwochnachmittag veröffentlichten Pressemitteilung von der Staatsanwaltschaft und den Verantwortlichen bei der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL eine baldige Klärung der noch immer offen stehenden Fragen. Denn noch immer ist nicht geklärt, wer für den tragischen Unfall verantwortlich ist.

Auf Nachfrage von L‘essentiel entgegnet die Staatsanwaltschaft, dass die juristischen Ermittlungen so gut wie abgeschlossen seien. «Der letzte Bericht eines Schweizer Zugexperten ist am vergangenen Mittwoch beim Untersuchungsrichter eingetroffen.» Dieser müsse derzeit noch ausgewertet werden. Darüber hinaus wurden die Vereinigten Staaten im Rahmen eines International Letter of Request (IRC) gebeten, die Aktivitäten des zum Zeitpunkt des Unfalls verstorbenen Lokführers auf WhatsApp zu überprüfen. «Das Ergebnis der detaillierten Recherche muss analysiert werden. Dann wird der Ermittlungsrichter zusammen mit den Staatsanwälten über das zu befolgende Verfahren entscheiden», sagt der Staatsanwalt. Alle Hypothesen bleiben offen, auch die des menschlichen Versagens. Aber zum jetzigen Zeitpunkt sei es verfrüht, eine solche Schlussfolgerung zu ziehen.

Erst im Oktober 2018 kam es in Bettemburg zu einer weiteren Zugkollision. Damals war der Fahrer des Güterzuges des SNCF, der bereits in das Zugunglück vom Februar 2017 involviert war, Richtung Woippy unterwegs, als er plötzlich zwei beladene Waggons auf sich zukommen sah. Der Aufprall war unvermeidlich. Der Lokführer konnte sich jedoch rechtzeitig in den hinteren Teil der Lokomotive flüchten.

(chb/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ger am 14.02.2019 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass net ok,dat de Lokführer am Virfeld duerch Whatsapp beschöllegt get,sie hätten dat jo kéinten kontrolléieren,an dann am Fall wou dann domadder un d‘Press schreiwen. Een Doudegen kann sech jo net wieren.De Mann war höchstwarscheinlech iwwermidd,an ausserdem huet de Mémor 2 net fonkionnéiert,soss hätt guer naischt können passéieren,déi stolen Biischt war ofgenotzt,an huet kee Kontakt méi gemeet. Mat ETCS wir och naischt geschitt,et freet een sech virwat schonns op der Letzeboier Sait deen huet missen ausgeschalt gin,totalen Nonsens,ab der Grenz wir jo duergang. Ger

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ger am 14.02.2019 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass net ok,dat de Lokführer am Virfeld duerch Whatsapp beschöllegt get,sie hätten dat jo kéinten kontrolléieren,an dann am Fall wou dann domadder un d‘Press schreiwen. Een Doudegen kann sech jo net wieren.De Mann war höchstwarscheinlech iwwermidd,an ausserdem huet de Mémor 2 net fonkionnéiert,soss hätt guer naischt können passéieren,déi stolen Biischt war ofgenotzt,an huet kee Kontakt méi gemeet. Mat ETCS wir och naischt geschitt,et freet een sech virwat schonns op der Letzeboier Sait deen huet missen ausgeschalt gin,totalen Nonsens,ab der Grenz wir jo duergang. Ger