Religiöse Gemeinschaft

13. März 2019 13:22; Akt: 13.03.2019 14:22 Print

Pastafaris wollen Hauptstadt-​​Kirchen mieten

LUXEMBURG – Die «Kirche des fliegenden Spaghettimonsters» will in der Hauptstadt mehrere Gotteshäuser für seine Projekte mieten.

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Die Pastafaris wollen eine Kirche um ein Schwimmbad erweitern.

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21 Gebäude, die in Luxemburg-Stadt von religiösen Gemeinschaften genutzt werden, sind in städtischem Besitz – einschließlich der Kathedrale unserer lieben Frau. Die Mieten belaufen sich auf 1500 Euro pro Jahr für kleinere Kirchen, 2000 für größere wie in Belair und 2500 Euro für die Kathedrale. Mit der Erzdiözese laufen derzeit Gespräche, die Mietverträge neu auszuhandeln.

Durch Letzteres wurde der Luxemburger Ableger der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters (FSM Luxembourg) hellhörig. «Unsere Religionsgemeinschaft wäre daran interessiert, zwei oder drei Kirchen für unsere 2406 Mitglieder zu mieten», schrieb die Bewegung in einem ernst gemeinten Brief an Bürgermeisterin Lydie Polfer. Die Pastafaris, wie die Anhänger der Religionsgemeinschaft genannt werden, planen, in den Kirchen ein Spaghetti-Restaurant mit angrenzender Disco im Piraten-Look einzurichten. Sie bevorzugen daher eine Kirche mit guter Akustik und guter Küche.

« Wir wollen auch einen Pool »

In dem Schreiben fordert die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters die Stadt dazu auf, «die Dauer des Mietvertrages und die Änderungen, die sie in den Räumlichkeiten vornehmen darf», anzugeben. In einer der Kirchen wollen die Pastafaris auch einen Swimming-Pool installieren. Ein Argument haben sie auf ihrer Seite: Auf Facebook hat FSM Luxembourg mehr Fans, als die katholische Kirche des Großherzogtums.

Im Jahr 2015 schickten die Pastafaris einen offenen Brief an Premierminister Xavier Bettel. Darin verlangte «die Kirche, die seit 1000 Jahren existiert» die offizielle Anerkennung als religiöse Gemeinschaft. Die «Pastafarian Church», die auf der ganzen Welt existiert, betet nicht nur Pasta, sondern auch Bier an.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rasta Fari am 13.03.2019 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Einen Swimming-Pool in eine Kirche einzubauen bedeutet eine eindeutige Aufwertung des Gebäudes. Dann ergäbe der Turm auch endlich einen wirklichen Sinn als Sprung-Turm. Ein Spaghetti-Restaurant mit angrenzender Disco im Piraten-Look wäre endlich auch eine sinnvolle Einrichtung für solch ein riesiges Gebäude und würde es endlich mit Leben füllen. Ess- und Trink- bares wurde ja seit jeher dort verzehrt und ausgeteilt. Möge die einzige Kirche OHNE Skandale endlich Anerkennung finden. Ramen

  • Jacques am 13.03.2019 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo! Endlich eine seriöses Projekt für unsere schlecht besuchten Kirchen (kein Wunder wenn ein Theater mehr als 2.000 Jahre dasselbe Stück aufführt). Die Tomatensosse sei mit Euch liebe Pastafaris!

  • Piedro Carbonara am 13.03.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    An dar Kirch eng Spaghetti Bolonese iessen ann dann eng Ronn an de Pool schwammen goen mat engem Humpen am Grapp, net schlecht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Spanish Pastafarian am 04.04.2019 13:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ramén

  • Fusilli, Macaroni, Penne & Co am 14.03.2019 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    firwat net Wunnëngen an e Resto du coeur fir Bedürftëger oder Jonker, anstatt rëm iërgend e Monster unzebiëden?! ... well de Loyer fir d'Kirchen oniwertrefflëch de bëllegsten am Land ass ...

  • Sakrileg am 13.03.2019 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bestëmmt ass alles besser wéi déi schäinhelleg Monsteren....

    • Jos61 am 14.03.2019 06:56 Report Diesen Beitrag melden

      an et si bestemmt manner Pädophiler dran!

    einklappen einklappen
  • Rasta Fari am 13.03.2019 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Einen Swimming-Pool in eine Kirche einzubauen bedeutet eine eindeutige Aufwertung des Gebäudes. Dann ergäbe der Turm auch endlich einen wirklichen Sinn als Sprung-Turm. Ein Spaghetti-Restaurant mit angrenzender Disco im Piraten-Look wäre endlich auch eine sinnvolle Einrichtung für solch ein riesiges Gebäude und würde es endlich mit Leben füllen. Ess- und Trink- bares wurde ja seit jeher dort verzehrt und ausgeteilt. Möge die einzige Kirche OHNE Skandale endlich Anerkennung finden. Ramen

  • jimbo am 13.03.2019 16:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War do net nach zu Treier eng Kierch ze verkafen?? #Crowdfunding