Wer zahlt?

23. Mai 2019 16:39; Akt: 24.05.2019 13:17 Print

Patienten dürfen nicht diskriminiert werden

LUXEMBURG – Krankenkassen und Psychotherapeuten warten auf die Entscheidung des Gesundheitsministeriums. Es geht um die Erstattung psychotherapeutischer Behandlungen.

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Nachdem es zum Scheitern der Verhandlungen zwischen der CNS und der Psychotherapeuten-Vereinigung Fapsylux kam, liegt die Entscheidung nun beim Gesundheitsministerium.

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Ende letzten Jahres ist das Abkommen zwischen der Krankenkasse (CNS) und der luxemburgischen Psychotherapeuten-Vereinigung «Fapsylux» gescheitert. Seither «liegt der Ball beim Gesundheitsministerium. Dort muss entschieden werden, ob die Therapien von der CNS übernommen werden», erklärt Psychotherapeutin und Fapsylux-Präsidentin Delphine Prüm.

Auch wenn die Verhandlungen zwischen der CNS und der Vereinigung der Psychotherapeuten zu einer Annäherung geführt hat, ist das Problem noch lange nicht geregelt. «Wir wollen unbedingt vermeiden, dass unsere Patienten aufgrund ihrer Erkrankungen diskriminiert werden. Keiner hat mehr Recht auf eine Rückerstattung als ein anderer», sagt Prüm.

Bei der CNS ist man der Meinung, dass nach einem ersten Termin bei einem Psychotherapeuten, ein Hausarzt aufgesucht werden muss. Damit soll das Risiko einer somatischen Störung ausgeschlossen werden, dass also eigentlich ein körperliches Gesundheitsproblem Ursache des Problems ist. Damit seien die Psychotherapeuten grundsätzlich einverstanden. Die Fragen seien aber, welche Psychotherapien von der Krankenkasse übernommen werden – derzeit sind es insgesamt vier – und wie viele Sitzungen erstatten werden sollen. Dies wurde bisher noch nicht festgelegt.

(Patrick Théry/L'essentiel))

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