Luxemburg

05. September 2018 16:28; Akt: 05.09.2018 16:43 Print

Patientenzahl steigt während Hitzewelle

LUXEMBURG — Die Krankenhäuser registrieren steigende Patientenzahlen in Zeiten großer Hitze, wie es im vergangenen Sommer der Fall war. Auch die Zahl der Todesopfer steige.

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In Luxemburg sind die Temperaturen in diesem Sommer sehr stark angestiegen.

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Starke Hitze kann zu gesundheitlichen Problemen führen, vor allem bei älteren Menschen, Kindern oder gebrechlichen Personen. Die Hitzewelle, die Luxemburg im vergangenen August mit Temperaturen von über 35 Grad erlebte, war da keine Ausnahme, so Gesundheitsministerin Lydia Mutsch auf eine Anfrage der LSAP-Politikerin Cécile Hemmen.

So wurden laut den Notaufnahmen der Krankenhäuser 72 Patienten mit Gesundheitsproblemen behandelt, die direkt durch die Hitze hervorgerufen wurden. Allerdings wurden keine Todesfälle «direkt durch Hitze verursacht». Die Sterblichkeit nimmt bei heißem Wetter dennoch zu. «Normalerweise haben wir etwa 80 Todesfälle pro Woche. Während der Hitzewelle ist die Zahl auf 90 Todesfälle pro Woche angestiegen», erklärt Lydia Mutsch.

Dieser Anstieg der Sterblichkeit ist auf Menschen mit «schweren Enderkrankungen, bei denen die Hitze» und das damit verbundene Ozon «den Prozess beschleunigen», zurückzuführen. Die am stärksten gefährdeten Personen können sich registrieren, um im Falle einer schweren Hitzewelle beaufsichtigt zu werden. In diesem Jahr haben 339 Personen den Service in Anspruch genommen.

(jw/L'essentiel)

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