ÖPNV in Luxemburg

23. Juli 2019 12:09; Akt: 23.07.2019 12:54 Print

Petition für Behinderte wird zum Blitzerfolg

LUXEMBURG – Die Forderung nach kostenlosem ÖPNV für Menschen mit Behinderung erreichte die notwendigen Unterschriften innerhalb weniger Tage.

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François Bausch (Déi Gréng) gab am 2. Juli bekannt, dass der Adapto-Dienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht kostenlos sein wird. (Bild: Editpress/© 2017 Julien Garroy)

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Unter der Nummer 1329 ist eine öffentliche Petition registriert, die fordert, dass Personen kostenlos befördert werden sollen, deren Mobilität eingeschränkt ist. Seit Freitag konnte man dafür unterschreiben. Die 4500 Unterschriften, die für eine Debatte in der Chamber notwendig sind, hat sie schon am heutigen Dienstag erreicht. Nach aktuellem Stand (12 Uhr) haben bereits mehr als 4700 Menschen unterschrieben. Ein Sieg für die Initiatorin Ana Pinto, die fordert, dass das «Recht auf freie Fahrt» auch Menschen mit Behinderung zugute kommt.

Zur Erinnerung: Verkehrsminister François Bausch (Déi Gréng) kündigte am 2. Juli letzten Jahres an, dass der Adapto-Dienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität am 1. März 2020 im Gegensatz zu den Netzen CFL, Luxtram, RGTR und TICE nicht kostenlos angeboten werden solle. Die Parlamentarier lehnten mit 31 zu 29 Stimmen den Antrag des Abgeordneten Marco Schank (CSV) ab, der die Möglichkeit forderte, diesen On-Demand-Verkehrsdienst kostenlos anzubieten.

Abgesehen von der Petition und dem politischen Austausch hat das Thema auch die Luxemburger Verbraucherunion (ULC) auf den Plan gerufen. Die ULC wies dabei darauf hin, dass der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln in Luxemburg für Menschen mit Behinderungen insgesamt nach wie vor kompliziert sei.

(nc/L'essentiel)

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