Keine Alternativen

12. Januar 2022 20:10; Akt: 12.01.2022 20:10 Print

Petition startet Impfpflicht-​​Debatte in der Chamber

LUXEMBURG – Bevor die eigentlichen Debatten zur Impfpflicht starten, gab es heute im Rahmen einer Petition einen ersten Vorgeschmack auf die Thematik.

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Professor Luc Montagnier, der Nobelpreisträger für Medizin 2008, war einer der Wissenschaftler, die gestern Argumente gegen eine Impfpflicht vortrugen.

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Zwei Petitionen wurden am Mittwoch in der Chamber debattiert, beide mit brisant-aktuellem Inhalt: eine gegen die Impfpflicht, die andere für einen Stopp der gentherapeutischen Impfungen für Kinder. Da die Petenten mehrere wissenschaftliche Koryphäen eingeladen hatten, war die Debatte drei Stunden lang. Angeführt von Professor Luc Montagnier, dem Nobelpreisträger für Medizin 2008, betonten die Wissenschaftler, dass die Impfung gegen das Coronavirus noch nicht ausgereift genug sei, um sie verbindlich vorzuschreiben. Eine Alternative zur wirksamen Pandemie-Bekämpfung konnten sie nicht nennen, was die Abgeordneten Sven Clement (Piratenpartei) und Hansen (CSV) kritisierten.

Während sich keiner der anwesenden Wissenschaftler als «Impfgegner» bezeichnete, waren sich alle einig in der Forderung nach «dem Aufschub einer möglichen Impfpflicht», die «zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht notwendig ist». «Man muss demütig bleiben und darf keine übereilten Entscheidungen treffen», so Luc Montagnier.

Gesundheitsministerin Paulette Lenert gab zwar zu, selbst auch ihre «Zweifel» am Thema Impfpflicht zu haben, betonte aber, dass das Allgemeinwohl Vorrang habe. Die LSAP-Ministerin fügte hinzu, dass sie «keine anderen Alternativen gehört habe», sie aber, wenn dies der Fall wäre, bereit für neue Gespräche sei. Anschließend warnte sie vor einer «gefährlichen Banalisierung des Virus und seiner Auswirkungen». Die Debatten über die Impfpflicht werden ab nächster Woche in der Chamber stattfinden.

(Jean-François Colin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De_klenge_Fuerzkapp am 12.01.2022 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Als wäre die Impfpflicht die Lösung . . . wann hört dieser Zirkus endlich auf?

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  • Phil am 12.01.2022 23:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hört, hört... "dass das Allgemeinwohl Vorrang habe." Seit wann schert sich eine Regierung um das Wohlergehen ihrer Bürger... äh, um seine Steuerzahler... die den Politikern ein fürstlich komfortables Leben erlauben.

  • Dona am 13.01.2022 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Et war ausseruerdentlech des Koriphäen ze héieren. Et sin e ganze Koup Alternativ Traitementer géint de Virus genannt gin wat awer wuel bei der Ignoranz an duerch Manktem un Intelligenz net bei Verschiddene ukomm as. Et war eng Blousstellung vun Politiker wou absolut iwwerrannt waren bei dësem Virtrag vun heichkarätege Wëssenschaftler. Ech war erstaunt dass esou vill Lëtzebuerger Politiker en Iwwersätzer vir 't Franséisch gebraucht hun. Bei esou héich Positiounen stellen ech mir an noenan ganz vill Froen iwwer Kompetenzen

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Die neusten Leser-Kommentare

  • E Garer am 13.01.2022 18:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Impfzwang ist nicht nötig, Testzwang für alle… , Masken in Geschäften , Schnelltest im Restaurant/Café…. Für alle.

    • packtiech am 13.01.2022 22:43 Report Diesen Beitrag melden

      brëngt och naicht!! Den Omikron ass net méi opzehaalen!! Guck an Holland...

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  • Jescat44 am 13.01.2022 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Welche Alternative gab es denn in der Vergangenheit gegen die Grippe? 78% der im UK eingewiesenen Covid-Patienten waren übergewichtig. Sollen wir deshalb nun eine Abnehmpflicht einführen. Ansteckend bleibt auch der Geimpfte, vor allem wenn noch eine neue Variante (bspw. Omicron) entsteht, bietet eine Impfung nur minimalen Schutz davor. Sars-CoV2 ist da und es wird bleiben. Da gibt es nichts zu "bekämpfen". Es geht nur darum Vulnerable Gruppen zu schützen und das können diese freiwillig mit einer Impfung tun.

    • packtiech am 13.01.2022 13:33 Report Diesen Beitrag melden

      @Jescat44: oder halt andeems se FFP2 Masque'n undin oder wéineg ouder guer net ënnert Lait gin punkt! Se solle mech matt hieren Impfungen klibberen

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  • RAS am 13.01.2022 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh Haari wat hues de recht!!! Dat dei Schwurbler elo och nach eng Plattform an der Chamber kreien… Esou weit sin mer

  • Dona am 13.01.2022 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Et war ausseruerdentlech des Koriphäen ze héieren. Et sin e ganze Koup Alternativ Traitementer géint de Virus genannt gin wat awer wuel bei der Ignoranz an duerch Manktem un Intelligenz net bei Verschiddene ukomm as. Et war eng Blousstellung vun Politiker wou absolut iwwerrannt waren bei dësem Virtrag vun heichkarätege Wëssenschaftler. Ech war erstaunt dass esou vill Lëtzebuerger Politiker en Iwwersätzer vir 't Franséisch gebraucht hun. Bei esou héich Positiounen stellen ech mir an noenan ganz vill Froen iwwer Kompetenzen

    • packtiech am 13.01.2022 11:57 Report Diesen Beitrag melden

      Boff se hätte nach kéinten besser argumentéieren...Mais Politiker hun hinne souwisou net nogelauschtert. Den Dr Perronne huet mool net sou onrecht matt dem waat e soot!

    • Düsentrieb am 13.01.2022 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      Säit wéini hun Franséichkenntnisser eppes mat Kompetenz ze din? Franséich ass méng schwächsten Friemsprooch, wäit hanner Däitsch an Englesch ganz einfach well ech der Sproch während dem Studium an och elo beruflech wéineg ausgesaat sin. Verschidden Fransousen verstin ech ganz gudd, aanerer nuschelen dermoossen onartikuléiert an séier dass et fir mech grad sou gudd Spuenesch kéinnt sin...

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  • @Haari am 13.01.2022 08:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blärs de och "mir wëlle bleiwe wat mir sinn"wanns du an eng Klinik geess?Do sinn och bal nëmme Fransouswn.