Besser Essen

17. September 2019 08:17; Akt: 17.09.2019 08:38 Print

Plastik aus Luxemburgs Kantinen verbannt

LUXEMBURG – Restopolis hat ein Ziel für das neue Schuljahr: So wenig Kunststoffabfälle in den Kantinen von Schulen und Uni wie möglich.

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Restopolis verwaltet 72 Restaurants und Cafeterien, darunter sieben Universitätsrestaurants und fünf in Einrichtungen für Kinder. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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Restopolis versorgt die Kantinen der Schulen im Land sowie der Uni mit Essen und Getränken. Das sind rund 14.000 Mahlzeiten pro Tag. Hier hat man sich im Sommer ganz besonders auf das neue Schuljahr und die vielen hungrigen Schüler und Studenten vorbereitet. Die rund 600 Beschäftigten erhielten Schulungen zum Thema Abfallwirtschaft. Mit einem großen Ziel: «Kunststoffabfälle auf ein Minimum zu reduzieren», erklärt Monique Ludovicy, Leiterin von Restopolis.

Restopolis setzt einen ganzen Maßnahmenkatalog um: Kunststoffverpackungen werden durch biologisch abbaubare Verpackungen und Kunststoffbesteck durch Holzbesteck ersetzt. Plastiktüten werden nicht mehr an die Kunden weitergegeben, wenn sie es nicht wünschen. Das Gleiche gilt für Kassenzettel. Wasserflaschen aus Glas werden an Studenten zu einem gesponserten Preis verkauft, um den Kauf von Plastikflaschen zu reduzieren. «Wir stellen in vier Gymnasien außerdem Saftbrunnen auf, wo die Schüler ihre Gläser auffüllen können», ergänzt Monique Ludovicy. «Wir wollen das Bewusstsein so weit wie möglich schärfen.»

Die Masse macht´s

Bedenkt man die Anzahl der von Restopolis servierten Mahlzeiten, ist der Effekt enorm: Im vergangenen Jahr wurden 3.334.585 Mahlzeiten in den 72 von Restopolis verwalteten Restaurants serviert. Dazu kommt der Verkauf von 21.000 Produkten, die täglich in den 52 Cafeterien verkauft werden. All dies, um 72.000 potenzielle Gäste zu versorgen.

Auf der Speisekarte machen Bio-Produkte bisher vier Prozent der Produkte aus, bei Fairtrade-Produkten ist es ein Prozent. «Wir sind die größte Fairtrade-Zone Luxemburgs, alle unsere Restaurants sind Teil davon», Monique Ludovicy.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • die Masse macht's am 17.09.2019 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    wenn Wegwerfplastik durch Wegwerfholz ersetzt wird, wird bald kein Baum mehr stehn ...

  • JC am 17.09.2019 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    da mussen awer och di sämtlech Kaffis- a Gedrenksautomaten aus de Schoulen ewesch kommen !

  • sputnik am 17.09.2019 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sieht so aus als wäre der grüne Kommunismus im anmarsch .

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Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 17.09.2019 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sieht so aus als wäre der grüne Kommunismus im anmarsch .

    • Jaern am 18.09.2019 08:47 Report Diesen Beitrag melden

      Am Kommunismus dierft ech alt weinstens nach mei Baam hannerm Haus ofholzen wann en bis ze grouss gin ass an d'Wurzelen drohen mein Haus ze beschiedjen. Hei allerdings get een nach eventuell bestroft wann een dat mecht vun dohir wär et jo schon eichter eng Diktatur vue que dat een am eejenen Gart nemei darf planzen/eweschhuelen wat een well soufern et keen Afloss op den Noper huet!

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  • die Masse macht's am 17.09.2019 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    wenn Wegwerfplastik durch Wegwerfholz ersetzt wird, wird bald kein Baum mehr stehn ...

  • JC am 17.09.2019 09:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dat ass dach alles Quatsch dén Restopolis do verzâpt ! an hiere Kischen ged méi Ôffall produzéiert ewêi an enger ganzer Schoul .

    • Didier S am 17.09.2019 14:10 Report Diesen Beitrag melden

      Restopolis trennt an der Schoul vun mengem Meedchen den Offall

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  • JC am 17.09.2019 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    da mussen awer och di sämtlech Kaffis- a Gedrenksautomaten aus de Schoulen ewesch kommen !