Bewaffneter Streit

24. Februar 2021 07:00; Akt: 24.02.2021 07:05 Print

Polfer fordert mehr Sicherheit rund um Schulen

LUXEMBURG-STADT – Lydie Polfer (DP) zeigt sich angesichts der wachsenden Gewaltbereitschaft im Umfeld der Schulen alarmiert. Es gelten den neuerlichen Vorfall «ernst zu nehmen».

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«Das ist ein äußerst besorgniserregender Vorfall. Wir müssen das sehr ernst nehmen». Die Reaktion von Lydie Polfer auf die Meldung einer Messerstecherei im Umfeld einer hauptstädtischen Schule war klar und direkt. Die DP-Bürgermeisterin von Luxemburg-Stadt sagte auf Nachfrage von L'essentiel, dass sie erst kurz zuvor über den blutigen Streit unter jungen Erwachsenen unterrichtet worden sei.

Laut Polizeimeldung ging die Auseinandersetzung offenbar von einem pöbelnden 17-Jährigen aus, der eine 18-jährige Bekannte beschimpft haben soll. Als ein 20-jähriger Freund der jungen Frau mit einem Messer bewaffnet dazwischen ging, ist die Situation dann offenbar in eine Schlägerei ausgeartet, in deren Verlauf die 18-Jährige eine Stichverletzung im Brustbereich erlitten hat. Nach der Behandlung durch einen Notarzt ist sie in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Verletzungen waren nach Polizeiangaben nicht lebensbedrohlich.

« Das erfordert eine Sicherheitspräsenz rund um die Schulen »

Der 17-Jährige und sein 20-Jähriger Widersacher konnten ermittelt werden. Die Polizei hat die Untersuchung des Vorfalls aufgenommen. Der neuerliche Vorfall wiegt besonders schwer vor dem Hintergrund der tödlichen Messerattacke auf den 18-Jährigen Rafael Ende Januar. Der Schüler des Lycée technique de Bonnevoie hatte dabei auf tragische Weise sein Leben verloren, zwei minderjährige Tatverdächtige wurden nach der Attacke verhaftet.

«Wir stellen fest, dass erneut die Bereitschaft da war, ein Messer zu benutzen», sagte Polfer, die sich betroffen zeigte, dass sich dieser Fall wieder in der Nähe einer Schule abgespielt hat. «Das erfordert eine Sicherheitspräsenz rund um die Schulen», sagt die Bürgermeisterin mit Blick auf die Kontroverse, die bereits um den Einsatz eines privaten Sicherheitsunternehmens im Bahnhofsviertel entstanden war.

(MV/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patrick W. am 24.02.2021 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Elleng déi Tatsaach dat ëmmer amtlech op dat Wuert "Sécherheets-GEFILL" gepocht gëtt, beweist jo ganz kloer dat Sécherheet net richteg serieux geholl gëtt. Tatsaachen kann e net mat angeblechen "just Emotiounen" erofspillen...

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  • Marie am 24.02.2021 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Et as net nemmen ronderem d'Schoulen - am Park egal op Stad oder ronderem, et gett gedealt, sech geschloen etc. Et as schlemm wéi mir do stin. Tjo Fassaden an Strosse gin nei gemaach awer d'Haaptproblematik, Kriminalität bleift. Et gett een baal um Zebrastreifen ugestous, esou geschitt geschter zou Munneref . Tjo Dierfer sin elo grouss Duerchgangsstroosen wou gerannt gett. Et interesséiert keen well wa jo da géif scho eppes ennerholl gin....

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  • Somir am 24.02.2021 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wéivill muss geschéien fir waakrech zeginn?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Patrick W. am 24.02.2021 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Elleng déi Tatsaach dat ëmmer amtlech op dat Wuert "Sécherheets-GEFILL" gepocht gëtt, beweist jo ganz kloer dat Sécherheet net richteg serieux geholl gëtt. Tatsaachen kann e net mat angeblechen "just Emotiounen" erofspillen...

    • Waatekaabes am 24.02.2021 12:07 Report Diesen Beitrag melden

      mir sin eent vun de sëcherste Länner vun der Welt...

    • Patrick W. am 24.02.2021 12:24 Report Diesen Beitrag melden

      fir : "Waatekaabes" Wann dat wouer ass - OK. Sinn dat da net déi al Etuden an Statistiken ?

    • Waatekaabes am 24.02.2021 15:41 Report Diesen Beitrag melden

      Patrick reess mool a puer Länner an Afrika oder a Südamerika da gesais de mool wéi sëcher mir hei liewen, och wann et hei vlait zougeholl huet...

    • Patrick W. am 24.02.2021 17:08 Report Diesen Beitrag melden

      fir: "Waatekaabes" Ah sou, do war ech schonns. D' Fro ass jo net wou an der Welt méi Gewalt ass, sondern ob Gewlt an der Stad zouhöllt.

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  • Marie am 24.02.2021 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Et as net nemmen ronderem d'Schoulen - am Park egal op Stad oder ronderem, et gett gedealt, sech geschloen etc. Et as schlemm wéi mir do stin. Tjo Fassaden an Strosse gin nei gemaach awer d'Haaptproblematik, Kriminalität bleift. Et gett een baal um Zebrastreifen ugestous, esou geschitt geschter zou Munneref . Tjo Dierfer sin elo grouss Duerchgangsstroosen wou gerannt gett. Et interesséiert keen well wa jo da géif scho eppes ennerholl gin....

    • @Marie am 24.02.2021 15:43 Report Diesen Beitrag melden

      mengen dir guckt zevill Fernseh! Ech si baal 50 Joër aal, sin eng Kéier iwerfall gin ( haat Panz voll!) an laafen souguer an der Nuecht op der Gare rëm! Also haalt dach op matt där ganzer Hysterie!

    • @@Marie am 24.02.2021 20:27 Report Diesen Beitrag melden

      Sed Dir dann en Dealer, dat Dir op der Gare an der Nuecht remlaft oder gid der just mam Mupp?

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  • Proofreader am 24.02.2021 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    - "Es gelten den neuerlichen Vorfall «ernst zu nehmen»." Was soll das heißen? - "Widersacher"? Was ist das hier? Ein Agentenroman? - Der 18-Jährige / der 18-jährige Rafael (nicht der 18-Jährige Rafael)

  • Somir am 24.02.2021 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wéivill muss geschéien fir waakrech zeginn?

    • @Somir am 24.02.2021 12:06 Report Diesen Beitrag melden

      waat quasselt dir do? Mir sin eent vun de sëcherste Länner vun der Welt! Guckt manner Norichden!

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  • Eisen heng am 24.02.2021 08:16 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte auch das Problem von Rasern und Wildparkern im Umfeld von Schulen ernst nehmen und gleich mitanpacken.