In Luxemburg

29. Februar 2016 13:01; Akt: 29.02.2016 15:13 Print

Polizei behandelt Migranten und Inländer gleich

LUXEMBURG - Die Luxemburger Behörden machen bei Straftaten keinen Unterschied zwischen Zuwanderern und Einheimischen. Das erklären vier Minister.

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Die Polizei macht in der Strafverfolgung keinen Unterschied zwischen Ausländern und Einheimischen. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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Der ADR-Deputierte Fernand Kartheiser bringt in einer parlamentarischen Anfrage an die Regierung die Sorge zum Ausdruck, dass Straftaten von Migranten in Luxemburg von den Behörden möglicherweise vertuscht werden könnten. Kartheiser bezieht sich dabei auf Aussagen des hessischen Innenministers Peter Beuth (CDU), der die Landespolizei des deutschen Bundeslands angewiesen hatte, besonders sensibel mit dem Thema Flüchtlinge umzugehen. Kritiker hatten Beuth daraufhin vorgeworfen, den Pressestellen der Polizei einen «Maulkorb» verpasst zu haben.

In ihrer gemeinsamen Antwort an den ADR-Mann erklären die vier Minister Xavier Bettel, Etienne Schneider, Félix Braz und Corinne Cahen, dass es solche Anweisungen in Luxemburg nicht gebe. «Es wurden keine Anweisungen gegeben, Delikte zu ignorieren oder in Bezug auf die Herkunft der Täter unterschiedlich zu behandeln – weder von der Staatsanwaltschaft noch von einer anderen Instanz.»

Die Justiz und die Polizei seien im Übrigen der Ansicht, dass eine Veröffentlichung der Herkunft von Tätern in der Kriminalitätsstatistik, wie von Kartheiser vorgeschlagen, keinen Mehrwert bei der Verfolgung von Kriminellen und bei der Anwendung der Gesetze bringe.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Absolut am 01.03.2016 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    >> Die Justiz und die Polizei seien im Übrigen der Ansicht, dass eine Veröffentlichung der Herkunft von Tätern in der Kriminalitätsstatistik, wie von Kartheiser vorgeschlagen, keinen Mehrwert bei der Verfolgung von Kriminellen und bei der Anwendung der Gesetze bringe. Huet d'Bevoelkerung keen Recht drop ze wessen ween waat fiir eng Verbriechen mescht?

  • g.kremer am 01.03.2016 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do leit den Absolut absolut falsch. D'Press schreiwt jo och nett: den Abrecher wor e Stackletzebuerger, vierest soll se da schreiwen dass et en "nordafrikaner, Chines oder Eskimo wor?

  • Besserwisserboy am 01.03.2016 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke für die Statistik hätte es sogar einen ganz besonderen Mehrwert die Herkunft der Kriminellen anzugeben. Es nicht zu tun ist auch eine Art Straftaten von Migranten zu vertuschen und diese Delikte unterschiedlich zu behandeln...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Besserwisserboy am 01.03.2016 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke für die Statistik hätte es sogar einen ganz besonderen Mehrwert die Herkunft der Kriminellen anzugeben. Es nicht zu tun ist auch eine Art Straftaten von Migranten zu vertuschen und diese Delikte unterschiedlich zu behandeln...

  • g.kremer am 01.03.2016 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do leit den Absolut absolut falsch. D'Press schreiwt jo och nett: den Abrecher wor e Stackletzebuerger, vierest soll se da schreiwen dass et en "nordafrikaner, Chines oder Eskimo wor?

  • Absolut am 01.03.2016 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    >> Die Justiz und die Polizei seien im Übrigen der Ansicht, dass eine Veröffentlichung der Herkunft von Tätern in der Kriminalitätsstatistik, wie von Kartheiser vorgeschlagen, keinen Mehrwert bei der Verfolgung von Kriminellen und bei der Anwendung der Gesetze bringe. Huet d'Bevoelkerung keen Recht drop ze wessen ween waat fiir eng Verbriechen mescht?