In Luxemburg

22. August 2019 07:00; Akt: 22.08.2019 07:10 Print

Polizei blitzt demnächst aus Streifenwagen

LUXEMBURG – Auch wenn in Luxemburg der Einsatz von Drohnen zur Verkehrsüberwachung nicht geplant ist, liegen verschiedene Projekte auf dem Tisch.

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In Zukunft sollen Geschwindigkeitskontrollen mittels mit Kamera ausgestattenen Fahrzeugen durchgeführt werden. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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In Spanien werden seit Anfang August mit Kamera ausgestattete Drohnen zur Verkehrsüberwachung eingesetzt. Damit sollen Verkehrssünder ertappt und bestraft werden. Neben Spanien experimentieren auch französische Départements mit der Verkehrsüberwachung durch Drohnen. Wie sieht es damit in Luxemburg aus? Nach Angaben eines Sprechers des Verkehrsministeriums erschienen «Drohnen zur Verkehrskontrolle nicht an der Tagesordnung».

Dennoch würden neue Maßnahmen getroffen werden. Der im vergangenem Mai vom Minister für Innere Sicherheit und der Mobilität, François Bausch (Déi Gréng), vorgelegte Verkehrssicherheitsaktionsplan für 2019-2023 sieht eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherung vor. Darunter ein Drittel repressiver und zwei Drittel präventiver Maßnahmen.

Horizont 2021

Der erste Strecken-Radar soll demnächst in Betrieb gehen. Bei den Kontrollen soll schwerpunktmäßig auf Fahrten unter Alkohol und Drogen und mit hoher Geschwindigkeit gelegt werden. Außerdem wird der Fokus auf den Radfahrerschutz, einen verbesserten Fahrunterricht und auf eine schnellere Beschlagnahmung des Fahrzeugs gesetzt. Auch wenn in Luxemburg Drohnen nicht zur Verkehrsüberwachung geplant sind, könnten diese jedoch durch gewisse Streifenfahrzeuge der Police Grand-Ducale ersetzt werden. Der Aktionsplan sieht nämlich vor, dass in Zukunft Geschwindigkeitskontrollen mittels mit Kamera ausgestatteten Fahrzeugen durchgeführt werden könnten.

Die Machbarkeit des Projekts soll von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des Ministeriums für Innere Sicherheit untersucht werden. Die Idee soll im Laufe des Jahres 2021 konkretisiert werden. Immer mit dem gleichen Ziel: Null Todesopfer, null Schwerverletzte auf den Straßen bis 2022. Da hat Luxemburg noch einen langen Weg vor sich. Zu Beginn des Jahrhunderts verzeichnete das Land mehr als 70 Todesopfer und insgesamt 352 Schwerverletzte auf den Straßen – gegen respektiv 25 und 256 im Jahr 2018. Nach eigenen Zahlen von L'essentiel forderten in diesem Jahr Verkehrsunfälle bereits zehn Todesopfer.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • honga am 22.08.2019 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Iwwerwaachungsstaat kënnt ëmmer méi no. Weider sou Biljetsknipser, bei de nächste Wahlen waerste jo hoffentlech mat enger décker Rent op de Mount geschoss gin

  • Saupreis am 22.08.2019 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also, ich bin grundsätzlich gegen diese Raserei. Aber es ist nicht die Aufgabe der Polizei, Raser zu Blitzen. Das Problem ist nämlich, das die Polizei nicht anwesend ist, wenn man sie benötigt. Dann heißt es immer 1 Std. zu warten, weil die Kollegen nicht auf den Revier sind. Ich finde, das Blitzen, oder die Verkehrsüberwachung, und Falschparken kontrollieren sollte das Ordnungsamt übernehmen

  • FePa am 22.08.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wa jiddereen sech un Vitess ging haalen breichten me keng Radaren !!! Ech gin all Daag op de Nordstrooß A7 an de Tunnelen iwerholl ech hoffen dass och an all Tunnel e Streckeradar kennt !!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • jimbo am 22.08.2019 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Null doudeger op de Stroossen geet just wann en Auto/Motofueren komplett verbitt... an dat kreien se net hin.

  • JC am 22.08.2019 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wéivill Autobletzer provozéieren dann en Accident ?

  • loshein am 22.08.2019 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir wielen de Bausch nach e puer Mol erëm, bis d‘Stad autofräi ass.

  • FePa am 22.08.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wa jiddereen sech un Vitess ging haalen breichten me keng Radaren !!! Ech gin all Daag op de Nordstrooß A7 an de Tunnelen iwerholl ech hoffen dass och an all Tunnel e Streckeradar kennt !!!

  • Express am 22.08.2019 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Null Doudesopfer??dat as „naiv Dreemerei“..de Mënsch as & wert nie perfekt sin..et geschéien ëmmer nees Accidenter..sin vill méi Leit um Handy wi dat se rennen..wann ich an den Auto klammen muss ich mer bewosst sin dat eppes passéiren kann wann ëch net oppassen..as eben sou..