Kriminalität in Luxemburg

15. November 2019 07:08; Akt: 15.11.2019 08:41 Print

Polizei stockt am Hauptbahnhof auf

LUXEMBURG – Die Police Grand-Ducale schickt mehr Beamte ins Bahnhofsviertel. Doch viele Straftäter werden wieder aus der Haft entlassen.

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Die Lage im Bahnhofsviertel soll durch mehr Polizeipräsenz entschärft werden. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Vor einigen Wochen haben Bewohner und Kaufleute im Stadtteil Gare der Hauptstadt Alarm geschlagen und Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität gefordert. Innenminister François Bausch teilte am Donnerstag den Abgeordneten des Ausschusses für innere Sicherheit und Verteidigung mit, dass 30 zusätzliche Polizeibeamte auf den verschiedenen Polizeistationen in der Nähe des Bahnhofs eingesetzt worden seien.

«Die Bevölkerung und die Händler haben bereits eine Verbesserung gemeldet», sagt Stéphanie Empain, die Vorsitzende der Kommission. In den letzten Wochen hat die Police Grand-Ducale immer wieder von erfolgreichen Einsätzen gegen die Drogenkriminalität berichtet. «Wenn Dealer erkennen, dass Luxemburg kein lukrativer Ort für sie ist, werden sie auch nicht mehr kommen», sagt Empain.

Aber im Moment gibt es noch ein anderes Problem: Platzmangel in den Haftanstalten und lange Wartezeiten bei Gericht. «Die meisten Dealer kommen nicht aus der EU. Sie sind weder Asylbewerber, noch haben sie eine Aufenthaltserlaubnis. Da es keine Entscheidung über die Ausweisung in ihr Herkunftsland gibt, kehren sie meist auf die Straße zurück und nehmen dort ihr Geschäft wieder auf», erklärt Empain. Die Bereiche Immigration, Justiz, Innere Sicherheit und Verteidigung sollen daher verstärkt zusammenarbeiten, um dieses Problem anzugehen.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ech64 am 15.11.2019 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Ech sinn gëschter Metteg duerch aal Avenue gaange hunn awer do keng Besserung gemierkt an och keng Polizeilech Präsenz gesinn

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  • dusninja am 15.11.2019 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie verkommt Europa immer mehr zur Lachnummer. In Bremen der Miri, der auf der Nase rumtanzt. Wenn ich jetzt hier lese "weder Asylbewerber noch Aufenthaltserlaubnis"...WAS MACHT DER DANN HIER? Aber wehe, man fährt über eine rote Ampel, dann gibts Verfolgungsjagd, Schüsse und höchste Anklage.

  • svendorca am 15.11.2019 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    dat sin 5 Beamten méi an enger Tourné.. an vun dénen sin der erem 3 un de Bürosdesch gebonen ! oder dirfer mol lo Owes erem ouni Angscht durch de Quartier spazéiere goen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wuffel am 15.11.2019 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @dusninja rischtisch

  • Wuffel am 15.11.2019 14:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat dingt daat? Wann all klengt Kand wees dass am Perigord den Drogenzentrum ass souwei op der Strossbuerger Plaaz.

  • Iris Gläser am 15.11.2019 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich frage mich, warum die nicht sofort in den nächsten Flieger gesetzt werden, ab nach Hause. Ich bin unbedingt FÜR die Aufnahme von Flüchtlingen, aber wer sich nicht benimmt, sollte binnen 48 Stunden wieder in der Heimat sein, europaweit. Warum das nicht geht, verstehe ich nicht.

  • svendorca am 15.11.2019 09:27 Report Diesen Beitrag melden

    dat sin 5 Beamten méi an enger Tourné.. an vun dénen sin der erem 3 un de Bürosdesch gebonen ! oder dirfer mol lo Owes erem ouni Angscht durch de Quartier spazéiere goen...

  • Ech64 am 15.11.2019 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Ech sinn gëschter Metteg duerch aal Avenue gaange hunn awer do keng Besserung gemierkt an och keng Polizeilech Präsenz gesinn

    • Zwerghamster am 15.11.2019 13:17 Report Diesen Beitrag melden

      vläicht sin se an Zivil, haha

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