In Luxemburg

11. März 2019 16:53; Akt: 12.03.2019 11:39 Print

Hôpital Princesse Marie-​​Astrid soll verschwinden

NIEDERKORN – Das CHEM-Gebäude in Niederkorn soll bis Anfang 2025 abgerissen werden. Grund ist Asbest, der sich im Gebäude befindet. Über die Zukunft der Anlage wird diskutiert.

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Mit der Zusammenlegung der drei CHEM-Standorte (Niederkorn, Esch/Alzette und Düdelingen) in das neue Südspidol, das in der Nähe des Kreisverkehrs Raemerich gebaut werden soll, können die Asbestentfernungsarbeiten beginnen.

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«Das Hôpital Princesse Marie-Astrid (HPMA) in Niederkorn wird verschwinden. Es muss wegen des Funds großer Asbestmengen abgerissen werden», kündigte Dr. Hansjörg Reimer, Generaldirektor des Centre hospitalier Emile Mayrisch (CHEM) am Montag an. Mit der Überführung der drei CHEM-Standorte (Niederkorn, Esch/Alzette und Düdelingen in das neue Südspidol, das in der Nähe des Kreisverkehrs Raemerich gebaut werden soll, können die Entfernungsarbeiten des Asbests beginnen.

Dies sollte «Ende 2024 bis Anfang 2025 geschehen», sagt Hansjörg Reimer. Die Arbeiten sind noch nicht budgetiert, da sich das Projekt noch in der Vorbereitungsphase befindet. Allerdings hat das CHEM bereits Vorschläge für die verschiedenen Behörden bezüglich der Neunutzung des Standortes vorgelegt.

Vorschläge für «umweltmedizinisches Zentrum»

Zusätzlich zu dem bereits angedachten medizinischen Nutzen eines Neubaus würde sich das CHEM ein «umweltmedizinisches Zentrum» wünschen. Der Standort könnte ein MRT, einen CT-Scanner und ein Labor aufnehmen. «Und um das Zentrum herum könnte man sich eine Kinderkrippe oder auch ein Altersheim vorstellen», führt Hansjörg Reimer weiter aus.

Diskussionspotential bieten auch aktuelle Veränderungen wie die Teilschließung der Notaufnahme in Niederkorn. «Das neue Krankenhausgesetz verpflichtet uns, bestimmte Dienstleistungen von einem Standort zum anderen zu verlagern und Notfälle an einem Standort zu zentralisieren. Esch war am besten geeignet, aber Niederkorn behandelt zwischen 7 und 21 Uhr weiterhin ungeplante Patienten.»

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maxim am 12.03.2019 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dofier sin schon souvill renoveirungen gemeet gin weint deem Probleme. Altersheem wier jo net schlecht ze bauen dann amplatz mae bis dohinner kommen secher nach puer iwerdeiert Appartementer dohinner.

  • ag am 11.03.2019 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et sinn richt renoveirungsaarbechten gemaach ginn.

  • déclaration d'idiot am 12.03.2019 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    ... Aspest an Schoulen a Spideeler ass kriminell, awer hei am Land reëll an gëtt sanktiounslos acceptéiert, well wéih soll een noweisen kënnen wouhiër een kriebskrank gëtt mat den massiven Verseuchungen, denen mir ausgesaat gin durch d'subventionéiert Liggenindustrie!... awer kee gëtt dofir zur Verantwortung gezunn ... just de klengen dommen Steierzuëler muss rëm déif an d'Täsch gréifen fir d'Entsuërgung vun onsrem systematësch krankmachenden 'Gesondheetssytem' oder sytematëschkriminellen Krankmachsystem! ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Maxim am 12.03.2019 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dofier sin schon souvill renoveirungen gemeet gin weint deem Probleme. Altersheem wier jo net schlecht ze bauen dann amplatz mae bis dohinner kommen secher nach puer iwerdeiert Appartementer dohinner.

  • Marc Gatti am 12.03.2019 08:41 Report Diesen Beitrag melden

    Sorry Kollegen, ech war och an der Versammlung , et gouf zwar vu Sanéierung geschwat mee vun Morecelement gouf just vun Esch an Dideleng riets

  • Tumeur et tu meurs à tout âge am 12.03.2019 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    ... en exzellent Beispill, wéih onsere Krankheetssystem funktionéiert:am Spidol systematësch krank gemach, fir dat de krankmachenden System op onserer Krankheet verdingt! awer kee kann beweisen, dat en grad dodurch krank gin ass a keen gëtt sanktionnéiert fir déih geplangten Krankmacherei! ... den nohaltëgen kranke Wahnsinn also, den weidergefouërt gëtt an neiëm Gewand mat Suën vum krankgemachten Steierzuëler, den schafft a Pëllen verdeelt fir déih eeler krank a krankgemachten Leit an déih kleng krank a krankgemachten Kënnercher, déih sou no beim Spidol d'Laboraten ersetzen fir Chimiotester!

  • Tumor am 12.03.2019 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Merci fir den Aspest an Schoulen, Spideeler an aneren öffentlëchen Gebeiër, wou d'Leit mussen an- an ausgoën! ... kréië mir elo den ëmweltverseuchenden bëllëgen Styropor an engem bëllëgen neiën deiërbezuëlten Spidol?! ... Merci fir d' nohaltëg Kurzsiechtëgkeet! ...

  • déclaration d'idiot am 12.03.2019 07:06 Report Diesen Beitrag melden

    ... Aspest an Schoulen a Spideeler ass kriminell, awer hei am Land reëll an gëtt sanktiounslos acceptéiert, well wéih soll een noweisen kënnen wouhiër een kriebskrank gëtt mat den massiven Verseuchungen, denen mir ausgesaat gin durch d'subventionéiert Liggenindustrie!... awer kee gëtt dofir zur Verantwortung gezunn ... just de klengen dommen Steierzuëler muss rëm déif an d'Täsch gréifen fir d'Entsuërgung vun onsrem systematësch krankmachenden 'Gesondheetssytem' oder sytematëschkriminellen Krankmachsystem! ...