Amtsmissbrauch

02. Dezember 2019 08:11; Akt: 02.12.2019 12:33 Print

Prinz Andrew hat Bank in Luxemburg Kunden besorgt

LUXEMBURG – Prinz Andrew soll die Geschäfte der Luxemburger Privatbank Havilland angekurbelt haben. Denn hinter der Bank steht ein weiterer Millionärsfreund.

storybild

Die Privatbank Havilland richtet sich an Superreiche. (Bild: Pixabay)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Geleakte Mails sorgen für noch mehr Ärger im britischen Königshaus. Sie sollen zeigen, dass Prinz Andrew wiederholt seine Rolle als Handelsbeauftragter für Großbritannien ausgenutzt hat, um seinem Millionärsfreund David Rowland mit dessen Luxemburger Privatbank Havilland zu helfen. Das enthüllte The Mail on Sunday.

Der Duke soll bei von Steuerzahlern finanzierten Reisen geholfen haben, Treffen mit ausländischen Wirtschaftsführern zu vereinbaren, um der Bank neue Kunden zu verschaffen. Außerdem soll er seinem Freund Einsicht in geheime Regierungsdokumente gewährt haben.

Im Kreuzfeuer

Die Enthüllungen haben nun zu der Forderung geführt, Andrews Tätigkeiten als Handelsbeauftragter zwischen 2001 und 2011 zu untersuchen. Chris Bryant, Abgeordneter von Labour und ehemaliges Mitglied des Ausschusses für Außenpolitik sagte: «Ich glaube nicht, dass er jemals in der Lage war, eine Unterscheidung zwischen seinem persönlichen Interesse und dem nationalen Interesse zu treffen».

Prinz Andrew steht seit Wochen wegen Missbrauchsvorwürfen im Kreuzfeuer. Auch hier ist seine Freundschaft zu US-Multimillionär Epstein zentral, dem vorgeworfen wird, Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 02.12.2019 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    La plupart de ces gens qui ce cache derrière des titres sont corrupue

  • sputnik am 02.12.2019 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ekelhaft dieser Mensch! Einfach schmierig. Irgendwas stimmt in diesem Londoner Zoo nicht! Das fängt beim Rennfahrer Philipp an und hört nie auf!

Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 02.12.2019 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ekelhaft dieser Mensch! Einfach schmierig. Irgendwas stimmt in diesem Londoner Zoo nicht! Das fängt beim Rennfahrer Philipp an und hört nie auf!

  • Léon am 02.12.2019 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    La plupart de ces gens qui ce cache derrière des titres sont corrupue