Luxemburg-Stadt

23. September 2020 07:00; Akt: 23.09.2020 17:05 Print

Radfahrer dürfen in der Hauptstadt über Gelb fahren

LUXEMBURG-STADT – Damit Radfahrer schneller an ihr Ziel gelangen hat die Hauptstadt sechs neue Fahrradampeln in Betrieb genommen. Doch die sorgen teilweise für Verwirrung.

storybild

Für Radfahrer gibt es seit Dienstag an fünf Ampeln in der Hauptstadt ein neues Signal.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Große Neuerung für Radfahrer in der Hauptstadt: An sechs Ampeln müssen sie nicht mehr wegen einer gelben Fahrradampel anhalten. Ein Pfeil zeigt die Richtung an, in die sie weiterfahren dürfen. Das Pilotprojekt wurde am Dienstag gestartet. An der Avenue September X, dem Boulevard F.D. Roosevelt, der Avenue Marie-Thérèse, Rue de Bonnevoie und der Avenue Monterrey wurde das neue System installiert. Ziel ist es, den Ablauf der Ampelschaltung im täglichen Verkehr zu optimieren.

Doch an Ort und Stelle wird klar, dass es einige Zeit dauern wird, bis die Bevölkerung diese neue Beschilderung verinnerlicht hat. Ungläubige Blicke, unerwartetes Bremsen und ratlose Gesichter zeigen sich rasch vor den unter den Ampeln ausgehängten Erklärungen. «Ich habe nicht verstanden, dass ich nicht anhalten musste», sagt Ethan. Er ist mit seiner Mutter unterwegs. «Dadurch muss ich weniger bremsen», fügt er hinzu.

Das ist zumindest die Idee. Doch wenn Radfahrer an diesen Ampeln nicht mehr anhalten müssen, ist für die Fußgänger Vorsicht geboten. Denn für sie bedeuten die betreffenden Stellen ein mögliches Risiko. Ein zufällig vorbeikommender Passant findet, dass die neuen Lichter in einer guten Höhe angebracht seien. Dennoch hofft er auf die Vorsicht und Rücksicht der Radfahrer, die es bereits gewohnt seien, weniger häufig anzuhalten.

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tour de Blamage am 23.09.2020 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Dann sind die Radfahrer ja viel schneller unter dem Laster aus Leudelingen.

  • Phil am 23.09.2020 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Aie, aie... dat deet wéi wann e Fousgänger vun engem um Velo ugestouss gett. An wéi ass déi rechtlech Fro, wann dat um Zebrasträifen geschitt?

  • Josy Mertens am 23.09.2020 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    Ob greng, giel oder Roud vir 95 % vun de Velofuerer heescht et eh emmer duerchfueren^^

Die neusten Leser-Kommentare

  • @Arm am 23.09.2020 23:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wann hört dieser Gambia Zirkus auf

  • anonym am 23.09.2020 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sowas von unötig, dann doch lieber zu Fuss gehen. Ist viel gesünder und weniger gefährlich!

  • sputnik am 23.09.2020 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh Mister Bausch. Daat wor bis dato deen greisste lachnummer als Minister , net vergießen sein frend den Turmes. Einfach lächerlech.

  • Marc am 23.09.2020 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Streit zwischen unachtsamen Radfahrern mit Fußgängern ist vorprogrammiert...! Das wird lustig.

  • Tour de Blamage am 23.09.2020 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Dann sind die Radfahrer ja viel schneller unter dem Laster aus Leudelingen.