Luxemburg

24. Juli 2020 09:00; Akt: 24.07.2020 09:27 Print

Radfahrerglück liegt Luxemburg am Herzen

LUXEMBURG – Radeln in der Hauptstadt wird immer angenehmer. Die Radfahrer werden also nicht vergessen, hoffen aber weiterhin auf mehr Alternativen.

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Weitere Verbesserungen würden den Fahrspaß noch steigern.

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Luxemburgs Hauptstadt verfügt über 170 Kilometer Radwege. Eine Information, die in diesem Sommer besonders wichtig sein wird, zumal viele Bürger ihn wegen des Coronavirus zu Hause verbringen werden. Sich auf diesen Wegen zurechtzufinden, ist eine Sache. Sein Fahrrad sicher abzustellen, eine andere. Das hat auch die Stadt Luxemburg nicht vergessen: Es gibt derweil 1049 kostenfrei und zeitlich unbegrenzte Fahrradplätze an 149 Orten.

Ganz neu hingegen sind die Abstellplätze in der Nähe des Knuedler-Parkplatzes. Wer eher einen Platz im Bahnhofsviertel sucht, findet im Parkhaus Neipperg 46 neue Stellplätze. Selbst im Falle von Problemen, hat die Stadt inzwischen vorgesorgt. Am Eingang zum Stadtpark und südlich des Pont Viaduc stehen Radlern Luftpumpen kostenlos zur Verfügung.

Wieder mehr Menschen mit Fahrrad unterwegs

«Außerhalb der Stadt halten Autos nicht immer den Mindestabstand zu Radfahrern ein», bedauert Steve aus Mamer, der mit seiner Familie zum Einkaufen nach Luxemburg kam. «Es ist wichtig, sie daran zu erinnern, dass es gefährlich ist, wenn sie zu schnell und zu nah an Radfahrern vorbeifahren. Außerdem werde ich nicht das Risiko eingehen, mein Fahrrad abzustellen, dafür ist es zu teuer.» Seine Frau Valérie fügt hinzu: «Wenn es wirklich sichere und überwachte Plätze gäbe, würden wir es vielleicht tun, aber wir wollen sicher sein, dass uns bei unserer Rückkehr kein Rad oder Sonstiges fehlt.»

Georges, ebenfalls aus Mamer, zögerte nicht, sein Fahrrad am Knuedler abzustellen. «Seit des Lockdowns sind weniger Autos unterwegs. Den Menschen wird wieder bewusst, dass es das Fahrrad gibt. In Luxemburg ist das Radfahren zwar an manchen Kreuzungen immer noch ein bisschen schwierig, aber man gewöhnt sich daran.»

(Frédéric Lambert/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gastkommentar am 24.07.2020 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherlich grandios für die Geschäfte, als Radfahrer kann man sicherlich deutlich besser einkaufen, mehr und einfacher aufladen und erspart sich den langen Weg nach Trier, Bitburg oder Aachen um den Luxemburger Wucherpreisen zu entkommen...

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  • nord sprotte am 02.08.2020 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo ich nicht Rad fahren kann, nehme ich Bus und gehe zu Fuss. Das Bussystem in Luxembourg ist einzigartig gut. Noch dazu kostenlos. Zählt das denn nicht für Euch?

Die neusten Leser-Kommentare

  • nord sprotte am 02.08.2020 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo ich nicht Rad fahren kann, nehme ich Bus und gehe zu Fuss. Das Bussystem in Luxembourg ist einzigartig gut. Noch dazu kostenlos. Zählt das denn nicht für Euch?

  • Gastkommentar am 24.07.2020 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherlich grandios für die Geschäfte, als Radfahrer kann man sicherlich deutlich besser einkaufen, mehr und einfacher aufladen und erspart sich den langen Weg nach Trier, Bitburg oder Aachen um den Luxemburger Wucherpreisen zu entkommen...

    • Hans Wurst am 25.07.2020 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      Bin zu alt um mit dem Rad in die Stadt, auch zu gefährlich da Radfahrer meinen Narrenfreiheit zu haben durch ihren Schutzpatron Bausch. Aber zum Glück gibt es AMAZON

    • Roger am 26.07.2020 05:27 Report Diesen Beitrag melden

      gudd dass déi um Velo zefridde sinn, déi aaner könne jo kucken dass se eens ginn-

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