In Luxemburg

15. November 2019 17:09; Akt: 15.11.2019 17:09 Print

«Rassistische» Plakate in der Hauptstadt gesichtet

LUXEMBURG – Am Freitagmorgen sorgten Plakate im Viertel Hollerich für großes Aufsehen bei der Bevölkerung.

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Die Plakate sorgten für großes Aufsehen.

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Am Freitagmorgen waren viele unserer Leser geschockt nachdem in Hollerich mehrere rassistische Plakate gesichtet wurden. Darauf waren die Abbildungen von farbigen Menschen mit der französischen und luxemburgischen Unterschrift «Qu’ils se débrouillent» und «Se sollen eens ginn!» («Sie sollen sehen, wie sie klar kommen») zu sehen. Diese Botschaft wurde von verschiedenen Lesern als «rassistisch», «unmenschlich» und «unverzeihlich» wahrgenommen.

Ein Leser dachte sich zwar, dass es darum gehe, Aufmerksamkeit für das Thema Rassismus zu schaffen. Jedoch gab es auf den Plakaten keinen Hinweis auf eine Hilfsorganisation oder ein offizielles Organ. Diese wurden einfach auf die Bausstellenzäune neben dem ehemaligen Postgebäude geklebt.

Eine Werbekampagne

Auf Nachfrage von L’essentiel bestätigte am späten Vormittag die Polizei, davon gehört zu haben. Beamten von der Polizeidienststelle in Hollerich waren vor Ort, um sich ein Bild zu machen.

Im Endeffekt stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um eine Werbekampagne gegen den Hunger, besonders in Afrika, einer NGO handelt. Es sei das Ziel gewesen, zu schockieren, so die Erklärungen der Werbeagentur auf Nachfrage von L'essentiel. Eine Meinung, die nicht von jedem geteilt wurde. «Der Zeitpunkt für diese Werbekampagne war sehr schlecht ausgewählt, da wir momentan ständig mit rassistischen Kommentaren in den sozialen Netzwerken überhäuft werden», sagte eine Leserin.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 15.11.2019 22:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wa jiddereen sech geif em sech këmmeren, da wär un jiddereen geduet. Vir alles anescht gett et dKierch dei am Geld schwëmmt!

  • irgendeen am 15.11.2019 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gudd dass ech se net gesin hun, hätt se kommentarlos roof gerappt

  • Pit am 16.11.2019 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech hätt gelach. Siff dach net sou "mimimi"

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jimy am 18.11.2019 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ech spenden just nach fir Ost-Europa, Afrika ass e Lach ouni Buedem....

  • Jerry am 16.11.2019 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @irgendeen Sidd Dir irgend e Faschist wou den Anneren keng Meehnungsfreiheet gewärt?

  • Pulp am 16.11.2019 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    informeier dech,huet naischt mat rassismus ze din.

  • Pit am 16.11.2019 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech hätt gelach. Siff dach net sou "mimimi"

  • Claude am 16.11.2019 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Daat heescht alt nees huet en NGO, wou sech eh d'Fils de riches d'Täsche voll maan eng Onsumme Spenden un eng Werbeagentur ausgin? Ech fannen eierlech gesoot déi Spröch hun eppes fir sech. Ech fannen och déi sollen an Afrika kucken dass se eenz gin, ouni NGOen an Ameschung vum Westen an hier Wirtschaft an Politik. Enerstetzt déi afrikanesch Unioun. Well Schold un der Misère ass eenzeg an alleng de Westen, also mir, an wi ons Politiker emer mussen den Amerikaner an Israelis hannendrunlaafen.