Ministerrat

14. Mai 2014 14:53; Akt: 15.05.2014 09:23 Print

Regierung bessert bei Stipendien nach

LUXEMBURG - Die Höhe des Stipendiums, das von den Einkommen der Eltern abhängig ist, soll von 2‘500 auf 3‘000 Euro steigen. Das beschloss der Ministerrat.

storybild

Die Regierung reagiert zum Teil auf die Forderungen der Demonstranten und erhöht das Stipendium, das nach Sozialkriterien vergeben wird, auf 3'000 Euro. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Regierung rudert bei ihren Plänen, das Stipendiensystem zu reformieren, etwas zurück. Nach dem Streik, der Ende April tausende Schüler und Studenten auf die Straße gebracht hat, bessert die Regierung bei Stipendien nach. So wird die Höhe des Stipendiums, das je nach Einkommen der Eltern bezahlt wird, von bisher angekündigten 2‘500 Euro auf 3'000 Euro erhöht. Die Sozialktiterien, nach denen ein Stipendium vergeben wird, werden angepasst, um Studenten aus sozialschwachen Familien besser zu unterstützen. Die Änderungen haben die Regierungsmitglieder am Mittwoch beim Ministerrat verkündet.

Die Höhe des Basisstipendiums von 2'000 Euro bleibt hingegen unverändert. Außerdem bekommen Familien, in denen zwei und mehr Kinder zur Uni gehen, zusätzlich 500 Euro. Jeder Student bekommt Anspruch auf ein jährliches Darlehen in Höhe von 6'500 Euro. Studenten, die ihren Bachelor-Abschluss in der Regelstudienzeit schaffen, bekommen eine züsätzliche Studienbeihilfe um ihr Master-Studiumzu absolvieren.

Der Ministerrat hat ebenfalls angekündigt, dass das Streikkomittee am Mittwochabend um 19 Uhr Hochschulminister Claude Meisch treffen wird. Das letzte Treffen war vergangene Woche von den Veranstaltern des Schüler- und Stundenstreiks abgesagt worden.

(L'essentiel mit pat)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.