Coronavirus

05. März 2020 16:06; Akt: 05.03.2020 17:49 Print

Regierung erteilt Großevents keine Generalabsage

LUXEMBURG – Der «Relais pour la Vie» fällt aus, der «Springbreak» wird vertagt. Ob Großveranstaltungen stattfinden können, entscheiden die Behörden aber weiter je nach Situation.

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Die «Springbreak»-Messe wurde aufgrund der Verbreitung des Coronavirus in den Sommer verschoben. Die Veranstalter wollen die Zeit nutzen, um ihrem Programm «einige Überraschungen» hinzuzufügen. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

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Die «Springbreak»-Messe, die vom 12. bis 15. März in der Luxexpo mit 35.000 Besuchern rechnete, kann in diesem Jahr ihre Pforten nicht wie geplant öffnen. Die Veranstalter teilten am Donnerstag mit, dass die Messe nun vom 2. bis zum 5. Juli über die Bühne gehen soll. Der Grund: die Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Das Konzert des Rappers Gims, das für den 20. März in der Rockhal geplant war, wurde vom Künstler aus demselben Grund verschoben. Der «Relais pour la Vie» ist weiterhin das einzige Massenevent, dass komplett gestrichen wurde. Die Krebsstiftung hatte diese Entscheidung unter der Woche gefällt, um die Besucher mit schwachem Immunsystem nicht zu gefährden.

«Anders als in anderen Ländern, sehen wir derzeit aber noch keinen Anlass, Massenveranstaltungen generell auszusetzen», bestätigte die Regierung gegenüber L'essentiel.

« Wir entscheiden von Fall zu Fall »

Die Behörden überwachen weiterhin die Lage und reagieren im Falle neuer Entwicklungen. Für Großveranstaltungen komme bisher noch immer ein «einfaches Instrument zur Risikobewertung» zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Formular, das die Veranstalter ausfüllen müssen. Neben dem Datum, dem Veranstaltungsort und der Art der Veranstaltung legen die Behörden besonderes Augenmerk auf die Teilnehmer. «Wir bringen nicht nur in Erfahrung, wie viele Menschen kommen, sondern auch woher sie kommen. Werden beispielsweise viele Teilnehmer aus China oder Italien erwartet, sind wir natürlich wachsamer. Wir entscheiden von Fall zu Fall», erklärt das Gesundheitsministerium.

Die Veranstalter des «DKV Urban Trail» halten bisher noch an ihrem anvisierten Termin fest. Der Volkslauf soll am 25. und 26. April in Luxemburg-Stadt wieder tausende Läufer anziehen. Aber auch ihnen treibt eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus die Sorgenfalten ins Gesicht. «Für uns wäre es besonders bitter, weil wir schon im vergangenen Jahr den Lauf wegen des Todes von Großherzog Jean verschieben mussten. Dadurch hatten wir viele Absagen. Wir gehen in diesem Jahr aber natürlich kein Risiko ein. Wenn die Gesundheit der Teilnehmer in Gefahr ist, müssen wir in den sauren Apfel beißen», sagt José Azevedo vom Organisationsteam.

‼Aïe ! Mais il y a de bonnes nouvelles aussi heureusement !‼ Nous sommes contraints de reporter Springbreak Luxembourg...

Publiée par Springbreak Luxembourg sur Jeudi 5 mars 2020

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Julie am 06.03.2020 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Svendorca verbreitet Galgenhumor, jeder ab 60 könnte zur Risikogruppe gehören, hinzu kommen aber auch jüngere mit chronischen Krankheiten, Leute mit Herzinfarkt , oder ganz einfach solche die gerade eine schwere Grippe haben usw , 3,4 % werden sterben! jetzt kann jeder für sich überlegen wer in seiner Familie, Freundeskreis, Firma, Altersheim, Spital, usw zu den 3,4 % gehören wird, so als kleine Denkaufgabe zur besseren Verständnis der Lage

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  • svendorca am 05.03.2020 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    warum auch sollte man Events stoppen!..wer sich in die Hose macht, sollte sich ein PVC-Slip zulegen, die sind noch nicht ausverkauft,.. was mir aber in der Zwischenzeit aufgefallen ist, es sind viel weniger Chinesen in der Hauptstadt unterwegs!..hat das was mit dem Schmuddelwetter was zutun..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Julie am 06.03.2020 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Svendorca verbreitet Galgenhumor, jeder ab 60 könnte zur Risikogruppe gehören, hinzu kommen aber auch jüngere mit chronischen Krankheiten, Leute mit Herzinfarkt , oder ganz einfach solche die gerade eine schwere Grippe haben usw , 3,4 % werden sterben! jetzt kann jeder für sich überlegen wer in seiner Familie, Freundeskreis, Firma, Altersheim, Spital, usw zu den 3,4 % gehören wird, so als kleine Denkaufgabe zur besseren Verständnis der Lage

    • svendorca am 06.03.2020 10:39 Report Diesen Beitrag melden

      @Julie,..das Problem ist dass man kein Medikament gegen diesen Virus hat,..Lungenkrankheit, wie lange gibt es die schon?

    • Julie am 06.03.2020 12:12 Report Diesen Beitrag melden

      @svendorca, jedem muss doch klar sein was gerade passiert, Frankreich und Deutschland erwägen bereits Eintritt in Phase 3, will heissen Schliessen von öffentlichen Gebäuden und Transport ! und zwar in den nächsten Tagen ! das macht doch keiner bei einer einfachen Grippewelle ! wenn jeder angesteckt wäre gebe es weltweit 30 Millionen Tote (Theorie), deswegen kommt es darauf an dass die Verbreitung auf ein Minimum reduziert wird, nur so gibt es nach Monaten genügend immune Menschen um der Lage Herr zu werden, bei jeder epidemischen Krankheit kommt es auf hohe % Zahl Immunität an

    • svendorca am 06.03.2020 13:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Julie,..meine Meinung ist die: man experimentiert in einer Phase um zu wissen, was kann man unternehmen, wenn dieser Planet mal 10 Milliarden Menschen beherbergen wird, um ein Teil der Menschheit ohne militärischen Krieg los zu werden..um genauer zu sein:, diese Pandemie ist bewusst herbeigeführt worden! ( wie vieles übrigens )

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  • svendorca am 05.03.2020 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    warum auch sollte man Events stoppen!..wer sich in die Hose macht, sollte sich ein PVC-Slip zulegen, die sind noch nicht ausverkauft,.. was mir aber in der Zwischenzeit aufgefallen ist, es sind viel weniger Chinesen in der Hauptstadt unterwegs!..hat das was mit dem Schmuddelwetter was zutun..