Corona-Pandemie

20. November 2020 13:49; Akt: 20.11.2020 14:47 Print

Impfstoff Mitte Dezember – Mindestlohn steigt

LUXEMBURG – Noch sind im Regierungsrat keine neue Restriktionen beschlossen worden. Zentrales Thema von Xavier Bettels Pressebriefing war der kommende Impfstoff.

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Es bleibt dabei: Die Regierung verkündet erst am kommenden Montag, ob neue Restriktionen kommen oder nicht. Das erklärte Premierminister Xavier Bettel am Freitagnachmittag. «Erst dann können neue Schlussfolgerungen gezogen werden», sagte der Regierungschef. Es habe sich jedoch nichts an der Tatsache geändert, dass sich das Infektionsgeschehen in Luxemburg weiterhin auf einem hohen Niveau bewege. «Wenn es bis Montag keinen klaren Trend nach unten gibt, müssen wir drei Wochen lang Entbehrungen auf uns nehmen und verschiedene Sektoren schließen müssen», warnte Bettel. Die Restriktionen – die Schließung der Gastronomie und die weitere Begrenzung der Besucherzahlen in Privathaushalten – könnten laut Bettel bereits am kommenden Dienstag in Kraft treten.

Am Freitag wurden 519 Infektionen bei 11.782 Tests verzeichnet – ein Rückgang im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Derzeit seien 41 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Betreuung. Bisher seien deshalb nur vereinzelt andersgelagerte Operationen oder Behandlungen verschoben worden. «Die Situation in den Krankenhäusern ist derzeit stabil, nicht dramatisch», so der DP-Politiker. Es sei weder ein Rückgang noch ein Anstieg der Patienten verzeichnet worden. Es müsse vorrangig sichergestellt werden, dass jeder Patient die notwendige Behandlung bekommt.

Erste Impfstoffe kommen im Dezember

Für die Wirtschaft sei es im kommenden Jahr besonders wichtig, dass die Kaufkraft der Bürger erhalten werde. Bettel verkündete, dass der Mindestlohn ab dem 1. Januar 2020 um 2,8 Prozent angehoben wird. Personen, die den Mindestlohn beziehen und sich derzeit in Kurzarbeit befinden, sollen weiterhin eine 100-prozentige Lohnfortzahlung erhalten. Besonders schwer von der Krise getroffene Betriebe will die Regierung weiterhin finanziell unter die Arme greifen.

Der Impfung kommt nach Ansicht des Premiers im Kampf gegen die Pandemie die Schlüsselrolle zu. Sie sei der Weg, um eine Immunisierung der Bevölkerung zu erreichen. Die ersten Lieferungen erwartet Bettel Mitte Dezember und betonte, dass es sich dabei um die erste Lieferung von mehreren handelt. Die Regierung müsse nun viel Überzeugungsarbeit leisten, damit sich die Bürger impfen lassen. «Wir müssen auf die Menschen zugehen und ihrer ihre Ängste nehmen. Wir brauchen eine wirksame Impfstrategie», sagte Bettel. Der Ethikrat werde ausarbeiten, welche Bevölkerungsgruppen als geimpft werden sollten.

Das Großherzogtum beziehe den Impfstoff über die EU. Mit der ersten Lieferung könnten, so der Premier, 40.000 Dosen in Luxemburg eintreffen. Die Impfung müsse pro Person jedoch zweimal erfolgen, sodass in der ersten Phase etwa 20.000 Menschen geimpft werden könnten.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • maus am 20.11.2020 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maus Dann sind die ältere Leute gut und sonst 0 Respekt

  • Mit allem wird Geld gemacht am 21.11.2020 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Redaktion, wieso wird der Artikel eines älteren Menschen nicht veröffentlicht, dass er keine Corona-Impfung wünscht u. den Tod als ganz natürlich empfinden!!! Abgesehen davon, dass dieser ganz u. gar nicht umsonst ist - denn er kostet das Leben - und Bestattungskosten!!!!

  • J1959p am 21.11.2020 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mindestlohn 2.8% erhöhen!!!! Wo bleiben die Renten die schon jahrelang auf Eis liegen???? 1 kg Tomaten oder Miete bezahlt ein Rentner den selben Preis wie ein Mindestlohn Empfänger!!! Hallo!!! Erwachet!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 22.11.2020 23:13 Report Diesen Beitrag melden

    Que la monarchie et le gouvernement luxembourgeois test d’abord ce médicament et après on verra.

  • Anne am 22.11.2020 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zur Erhöhung des Mindestlohns muss man wissen, dass sich damit die Gehälter der Staatsbeamten auch erhöhen, da sich diese immer auf dem Mindestlohn basieren...

  • René am 22.11.2020 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlech as d'Impstrategie besser ewei d'Coronastrategie

  • J1959p am 21.11.2020 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mindestlohn 2.8% erhöhen!!!! Wo bleiben die Renten die schon jahrelang auf Eis liegen???? 1 kg Tomaten oder Miete bezahlt ein Rentner den selben Preis wie ein Mindestlohn Empfänger!!! Hallo!!! Erwachet!!!

    • proRentner am 22.11.2020 21:28 Report Diesen Beitrag melden

      Die Renten werden 1,3% steigen am 1. Januar.

    • Love am 23.11.2020 07:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pro Rentner: 1,3%? Das ist doch ein Witz, wenn man bedenkt wie die Kosten in die Höhe steigen. Warum werden eigentlich zb. Bsp die ewig steigenden Mietkosten im Index nicht berücksichtigt, aber der Benzinpreis?

    • Ech am 25.11.2020 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Dat as net korrekt dat wiiren enner 50%.fir richteg misst eng Rentenerheigung vun 80% vun der Heigung vum SSM kommen! Dat wiiren 2,24% Da doten as dei Verarsch schlechthin.

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  • Mit allem wird Geld gemacht am 21.11.2020 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Redaktion, wieso wird der Artikel eines älteren Menschen nicht veröffentlicht, dass er keine Corona-Impfung wünscht u. den Tod als ganz natürlich empfinden!!! Abgesehen davon, dass dieser ganz u. gar nicht umsonst ist - denn er kostet das Leben - und Bestattungskosten!!!!