Tourismus

19. Februar 2019 09:00; Akt: 19.02.2019 09:10 Print

Reisebüros müssen bei Insolvenzen entschädigen

LUXEMBURG – Nach den zahlreichen Airline-Insolvenzen sind viele Kunden verunsichert. Doch Reisebüros im Großherzogtum sind verpflichtet, ihre Kunden zu entschädigen.

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Die Insolvenzen bei zahlreichen Airlines in den letzten Jahren sorgen für Verunsicherung bei den Touristen.

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«Alle Reisebüros im Land müssen in der Lage sein, im Falle einer Insolvenz eine finanzielle Garantie zu stellen», versichert Marc Barnich, Administrator bei der Union luxembourgeoise des agences de voyages (ULAV). Sie müssen eine Versicherung zur Deckung dieses Risikos oder eines Garantiefonds abschließen. Andernfalls verfügen sie nicht über eine Gewerbeerlaubnis. Die rund fünfzig Reiseveranstalter des Landes bieten ihren Kunden daher die gleichen Garantien.

Für die Kunden, die ihre Reisen lieber direkt bei den Unternehmen buchen, empfiehlt Marc Barnich, immer eine Agentur zu beauftragen. «Bei Agenturen ist es möglich, Preise und Dienstleistungen zu vergleichen, anstatt sich auf das Angebot eines einzelnen Unternehmens zu verlassen».

Agenturen müssen Lösungen anbieten

Wenn der Kunde mehrere Dienstleistungen bucht, ist dies Teil eines Reisepakets. Die Agentur muss in diesem Fall Lösungen anbieten, zum Beispiel für den Fall, dass Flüge aufgrund eines Streiks oder einer Insolvenz der Fluggesellschaft gestrichen werden. Die Rückerstattung richtet sich nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der abgeschlossenen Versicherung.

Im Falle eines Konkurses eines Reisebüros kann der Kunde den Bürgen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reisebüros identifizieren und sich mit ihm in Verbindung setzen, um Unterstützung zu erhalten, einschließlich der Rückforderung der zugesagten Mittel.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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