Luxemburg

05. November 2020 15:24; Akt: 05.11.2020 15:24 Print

Restaurantbetreiber sehen schwarz für ihre Zukunft

LUXEMBURG – Der Horesca-Sektor leidet ganz besonders an den coronabedingten Beschränkungsmaßnahmen und kämpft weiterhin mit den Auswirkungen des Lockdowns.

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Bars und Restaurants leiden ganz besonders an der Coronakrise. (Bild: Editpress)

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Berufstätige in der Hotel- und Gastronomiebranche sehen schwarz für ihre Zukunft. «Die Besucherzahlen gehen stark zurück und die Kunden verlassen das Restaurant sehr früh, um sicherzugehen, die Ausgangssperre ab 23 Uhr einzuhalten», erklärt Renzo Bellanima, Besitzer des Restaurants Delirio Culinario in der Hauptstadt. Auch beim Mittagsgeschäft erreiche man aktuell «im Vergleich zu den üblichen 100 Gästen, höchstens 25». Die Angst vor der Ansteckung und die Telearbeit seien die zwei Hauptgründe dafür. «Der Horesca-Sektor sieht kein Ende des Tunnels», sagt Bellanima. Er spricht von einem «schwarzen Jahr», das «für manche zum Überlebenskampf» werde.

Lucien Elsen, Betreiber des Restaurants Mesa Verde in der Stadt Luxemburg, behauptet, dass «die Auswirkungen, die der Lockdown hatte, noch nicht überwunden sind». Cafés und Restaurants waren zu Beginn des Jahres mehr als zwei Monate geschlossen und konnten nur dank staatlicher Beihilfen überleben. Der Gastronom stellt zudem auch fest, dass «aufgrund der Telearbeit, ein starker Umsatzrückgang beim Mittagsgeschäft» zu vermerken sei. Das Schlimmste sei aber im «Dezember zu erwarten – ein Monat, der normalerweise sehr hohe Umsätze einbringt». Besonders hart betroffen seien «kleine Lokale, die nicht Teil einer großen Kette sind, oder von Großinvestoren unterstützt werden».

Nicht anders sieht es in Lokalen des Nachtlebens aus. «Acht Monate sind wir nun geschlossen! Wir wissen nicht einmal, ob wir dieses Jahr überhaupt noch aufmachen können», sagt Bob Krier –Gesellschaftspartner der Nachtclubs M Club und Gotham. Die Versuche der Wiedereröffnung seien bisher jedes Mal erfolglos gewesen. Seiner Meinung nach liegt das Hauptproblem «bei den Fixkosten, wie Miet-, Nebenkosten sowie Wasser- und Stromrechnungen».

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gastkommentar am 05.11.2020 16:33 Report Diesen Beitrag melden

    Vielleicht sollten einige Restaurantbetreiber es mal proaktiv angehen in die Richtung: runter mit den Wucherpreisen, die Sprache des Kunden sprechen und freundliche Servicebereitschaft anstatt ein Feeling von nahezu "Zwangsarbeit" zu vermitteln. So wie es sich gehört und ich z.B. in Aachen oder Bitburg ganz selbstverständlich erlebe, und dabei ganz sicher nicht der einzige Gast aus Luxemburg dort bin.

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  • Dr. Klenk am 06.11.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ausgangssperren und Lockdowns sind nur unnötige Schikane ohne Wissenschaftliche Basis. Was aber Faktisch nicht abzustreiten ist, sind die Einrichtungen die Verluste machen und denen der Finanzielle Bankrott droht. Man hat uns schon sehr gut unter Kontrolle muss ich sagen. Sonst würden die Menschen sich dies doch nicht alles gefallen lassen. Angst lähmt in der Tat, und lässt Menschen anstatt Ihres Grosshirns nur noch ihr Kleinhirn nutzen, welches nichts anderes kennt als Flucht!

  • sweethoney am 05.11.2020 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und warum denn nicht? Ihr Kommentar passt überhaupt nicht zu dem Artikel...Chinesisch, Türkisch...auf was wollen Sie hinaus und uns mitteilen...?!

Die neusten Leser-Kommentare

  • PSV am 06.11.2020 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dr.Klenk wie kann man hier solche Verschwörungstheorien hier verbreiten die nicht mit der Realität haben ! Und dann noch hier Hetzerei betreiben Unverschämtheit !

    • Ditto am 06.11.2020 15:02 Report Diesen Beitrag melden

      Wo Dr.Klenk Recht hat, da hat er Recht. Horesca unite!

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  • Dr. Klenk am 06.11.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ausgangssperren und Lockdowns sind nur unnötige Schikane ohne Wissenschaftliche Basis. Was aber Faktisch nicht abzustreiten ist, sind die Einrichtungen die Verluste machen und denen der Finanzielle Bankrott droht. Man hat uns schon sehr gut unter Kontrolle muss ich sagen. Sonst würden die Menschen sich dies doch nicht alles gefallen lassen. Angst lähmt in der Tat, und lässt Menschen anstatt Ihres Grosshirns nur noch ihr Kleinhirn nutzen, welches nichts anderes kennt als Flucht!

  • sweethoney am 05.11.2020 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und warum denn nicht? Ihr Kommentar passt überhaupt nicht zu dem Artikel...Chinesisch, Türkisch...auf was wollen Sie hinaus und uns mitteilen...?!

  • Jang am 05.11.2020 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Hier in Luxemburg ist es immer noch besser als bei unseren Nachbarn, dort ist nämlich alles geschlossen, bis auf die Abholung.

  • Léon am 05.11.2020 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Moi je me sent bien je fais mon manger moi même, tout les jours je vois une femme acheter des gâteaux chez Lidl pour son restaurant .

    • Toni am 06.11.2020 10:17 Report Diesen Beitrag melden

      Eieiei, wats du eppes schreifs. Kee Kapp a kee Schwanz :kapprësel:

    • Tatiana am 06.11.2020 11:15 Report Diesen Beitrag melden

      @Léon: j'aimerai bien savoir à quel prix elle le vend dans son restaurant. @ Toni: Bei de Lidl akaafen goën an et deier am Restaurant verkaafen? Majo dann!!

    • @Tatiana am 06.11.2020 14:38 Report Diesen Beitrag melden

      Wann et schmaacht....

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