Coronavirus

23. Januar 2020 18:03; Akt: 23.01.2020 18:31 Print

Risiko in Luxemburg ist «sehr gering»

LUXEMBURG – Das Gesundheitsministerium sieht das Großherzogtum sehr gut gerüstet für den Kampf gegen das Virus aus China. Sekundärinfektionen seien aber nicht ausgeschlossen.

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(Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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Während China einige seiner Städte nach dem Auftreten des Coronavirus abriegelt, ist die Welt besorgt über die Entwicklung der mysteriösen Krankheit, die bereits 17 Menschen getötet hat. «Kein Grund zur Panik» versichert das Gesundheitsministerium in einer parlamentarischen Antwort. Das Risiko der Einschleppung nach Luxemburg wird von Étienne Schneider als «sehr gering» eingeschätzt.

Der Gesundheitsminister weist darauf hin, dass keine direkte Verbindung zwischen dem Großherzogtum und der Region Wuhan gibt. Infektionen im Einzelfall, dass heißt eines Reisenden, der Gefahr läuft, sich mit der Krankheit zu infizieren, könne man «nicht ausschließen», stellt der Minister klar. Luxemburg verfüge jedoch über die notwendigen Protokolle und Infrastruktur, um die Verbreitung des Virus (das von Mensch zu Mensch übertragen werden kann) zu verhindern.

Keine Reisewarnung

So wurde 2006 ein Notfallplan aufgelegt. Sollten Reisende mit zweifelhaften Symptomen, die die betroffene Region in China bereist haben, in Luxemburg auftauchen, tritt dieser Notfallplan in Kraft. Die Patienten werden auf der speziellen Isolierstation des Nationalen Dienstes für Infektionskrankheiten im CHL untergebracht. Hier werden die Patienten von der Außenwelt abgeschottet behandelt, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Das Nationale Gesundheitslabor (LNS) kann die notwendigen Untersuchungen in Kooperation mit der Berliner Charité durchführen.

Auf die Nachfrage von L'essentiel erklärte das Außenministerium, dass «die Situation genau beobachtet» werde, obwohl «in diesem Stadium keine Reisewarnungen ausgesprochen werden».

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Red Dwarf am 23.01.2020 21:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe in meinem direkten Arbeitsumfeld 2 Personen die letzte Woche in Wuhan waren... Ich sehe die Wahrscheinlichkeit nicht als so gering an wie Herr Schneider.

  • Julie am 24.01.2020 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Um Gesundheitsminister zu werden muss man Medizin studiert haben...kleiner Scherz, um Minister zu werden muss man gar nix studiert haben, die Minister wechseln von einem Ministerium ins nächste, sozusagen alles Universalgenies ! Ich sehe Chinesen an jeder Strassenecke und Thailand ( wo das Virus bereits angekommen ist) ist die 2te Heimat der Luxemburger

  • Léon am 23.01.2020 22:29 Report Diesen Beitrag melden

    Les chinois ont des problèmes avec le virus ( x morts)et vous voyez aucun problème, si le virus passe par le Luxembourg vous serez débordé. Arrêtez vos mensonges

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jack am 24.01.2020 22:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An heppela en Fall an pareis 350km an een an Bordeaux. Un eis kennt awer neicht, an rem eng am Labo gezichte Krankheet.

  • Léon am 24.01.2020 15:32 Report Diesen Beitrag melden

    Alerte mondiale mais au Luxembourg c’est pas crave.

  • Knouterketti am 24.01.2020 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Letzebuerg scheint eng Insel ze sinn Mol ofwuarden mais dann gett ness alles verschleiert

  • Renate am 24.01.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Vorsichtshalber werde ich mal eine Zeit lang nichts chinesisches essen oder kaufen. Man weiß ja nicht wo das Virus drauf ist.

  • Julie am 24.01.2020 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Um Gesundheitsminister zu werden muss man Medizin studiert haben...kleiner Scherz, um Minister zu werden muss man gar nix studiert haben, die Minister wechseln von einem Ministerium ins nächste, sozusagen alles Universalgenies ! Ich sehe Chinesen an jeder Strassenecke und Thailand ( wo das Virus bereits angekommen ist) ist die 2te Heimat der Luxemburger