Harter Brexit

14. Juni 2019 12:22; Akt: 14.06.2019 12:55 Print

Schneider befürchtet Medikamentenmangel

LUXEMBURG - Das Großherzogtum bereitet sich darauf vor, dass im Falle eines ungeregelten Brexits bestimmte Medikamente knapp werden könnten.

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Derzeit werden 3.000 Arzneimittel im Vereinigten Königreich hergestellt und in Europa vertrieben. (Bild: Editpress)

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Die Folgen eines «harten Brexits» – eines Austritts ohne Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union – könnten auch den Gesundheitssektor treffen. Das britische Votum für den Austritt aus der Europäischen Union hat bereits den Umzug der Europäischen Arzneimittel-Agentur von London nach Amsterdam im März bewirkt. Aber die Konsequenzen könnten noch weitreichender sein.

«Luxemburg hat eine besondere Position in der Lieferkette, was den Pharmamarkt angeht. Es besteht darum das Risiko, dass bestimmte Medikamente knapp werden könnten», sagte Gesundheitsminister Etienne Schneider am Freitag. Derzeit werden 3000 Arzneimittel im Vereinigten Königreich hergestellt und in Europa vertrieben. Wie viele davon in Luxemburg verkauft werden, konnte der Minister nicht beziffern.

«Die luxemburgischen Behörden arbeiten eng mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur und den anderen Mitgliedstaaten zusammen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden», sagte Schneider. Die Bürger sollen im September genauere Informationen erhalten, sobald Details zum Brexit bekannt werden.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 14.06.2019 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon elo gett et « Rupture de stock » bei verschidden Medikamenter Haer Schneider ewei ass daat meglech?!?

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  • svendorca am 14.06.2019 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    esch wär frou wann esch den Dréck net breischt ze huelen...Leit déi esch net kennen a Vertrauen soll hun, nach méi räisch maachen!

  • politik am 14.06.2019 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de minister soll keng opféieren dan gin se déi medikamenter an engt aanert land sichen mir brauchen GB net .

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kollateralschuëd vun de Pëllen am 15.06.2019 07:54 Report Diesen Beitrag melden

    wann d'Leit manner Chimie huëlen, haalen hier Nieren a Liëwer och méih lang, sie brauchen net an d'Dialyse an och keng nei Nieren oder Liëwer, déih durch de massiven Asatz vun Schmerzmëttelen vergëft gin an dann mussen ersaat gin ... sin sie dofir andauernd op der Sich no neien Nieren a Liëweren, well déih durch de massiven Medikamentermëssbrauch de Geescht opgin ... besser wär no Alternativen ze sichen géint de Schmerz, wéih z.B. Cannabis, wat keng Niereschiëd mat sech brengt oder en Trainig fir de Kierper ze stärken ...

  • Knouterketti am 14.06.2019 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon elo gett et « Rupture de stock » bei verschidden Medikamenter Haer Schneider ewei ass daat meglech?!?

    • Kollateralschuëd vun der Chimie am 15.06.2019 08:06 Report Diesen Beitrag melden

      et gin vill ze vill Pëllen verschriwen ... ob mir se anhuëlen oder an d'Poubelle geheien kënnt op dat selwëcht raus fir d'Emwelt ... sie verseuchen d'Waasser an d'Emwelt, well vill vun den chemëschen Stoffer net geklärt gin a mir se weiderhin mam Waasser drënken ... awer d'Emwelt ass jo an der Profitindustrie keen Thema, just de Geldprofit ... an déih Rechnung geht op, well d'Leit mat de Pëllen verseucht gin an dann mussen an d'Dialyse, well d'Liëwer an d'Nieren ofschwächen, well se déih ganz Gëfter net méih rausgefiltert kréien an net méih aus dem kranken Déiwelskrees rauskommen ...

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  • politik am 14.06.2019 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de minister soll keng opféieren dan gin se déi medikamenter an engt aanert land sichen mir brauchen GB net .

    • svendorca am 14.06.2019 18:47 Report Diesen Beitrag melden

      an Deitschland sin se och esouwét, dass net genuch Medikamenter um Marché sin,..uwaat dat wuel léit!..gedd eventuel offensichtlesch un der Préisschrauw gedréiht.?..

    • Kasel Nicolas am 14.06.2019 23:12 Report Diesen Beitrag melden

      Der Minister währe auch froh,wenn alles besser mit den Arzneimitteln laufen würde. Man kann ihm die Schuld dafür nicht geben. Die Hersteller müssten eine bessere Übersicht haben,so dass immer eine Reserve vorhanden ist.Währe meine Meinung. Aber wem kann man die Schuld geben,das ist schwer zu sagen.Denn ich glaube,dass keiner es will,dass die Arznei zu knapp wird.Denn ich brauch meine Arzneimitteln auch jeden Tag. Ohne diese kann ich nicht lange weiter Leben.Man muss das beste hoffen,denn einem die Schuld geben ist einfacher als es besser machen.

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  • svendorca am 14.06.2019 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    esch wär frou wann esch den Dréck net breischt ze huelen...Leit déi esch net kennen a Vertrauen soll hun, nach méi räisch maachen!