In Luxemburg

23. September 2019 16:31; Akt: 23.09.2019 16:54 Print

Schneider weist Greenpeace-​​Vorwürfe zurück

LUXEMBURG – Der Minister für soziale Sicherheit hat am Montag die Anschuldigungen der Umweltorganisation in einer Erklärung von sich gewiesen.

storybild

Romain Schneider verteidigt sich gegen die Vorwürfe von Greenpeace. (Bild: Editpress/François Aussems)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Umweltorganisation Greenpeace hat am Montag beim Verwaltungsgericht eine Klage gegen den Minister für soziale Sicherheit, Romain Schneider, eingereicht. Die Umweltschützer werfen dem Minister vor, bei der Offenlegung der Investitionen des Pensionsfonds nicht transparent genug gewesen zu sein. Laut dem Greenpeace-Jahresbericht 2018 investiert der Fonds in 27 der 50 größten multinationalen Unternehmen im Bereich der fossilen Brennstoffe – was im krassen Widerspruch zum Pariser Klimabkommen stünde.

Schneider antwortete am Montagnachmittag auf die Vorwürfe. Der Minister wies diese zurück und missbilligte «eine derartige Kommunikation». Er forderte einen konstruktiven Dialog mit Verbänden und NGOs, die in den Bereichen Umwelt und Klima tätig sind.

« Informationen sind frei zugänglich »

Auf die Frage nach den Investitionen des Pensionsfonds teilte Schneider mit, dass «sozial verantwortliche Investitionen eine der Prioritäten sind». Desweiteren verwies der Minister auf die Strategie zur Umsetzung verantwortungsbewussterer und ökologisch nachhaltiger Investitionen. Diese ziele darauf ab, den Verpflichtungen Luxemburgs gegenüber dem Pariser Abkommen Rechnung zu tragen.

In Bezug auf den Vorwurf der Intransparenz erklärte Schneider, dass alle Informationen zu den Investitionen des Pensionsfonds auf dessen Website zu finden sind. Der Minister zeigte sich überrascht: «Die von Greenpeace angeforderten Informationen sind für jeden Bürger, jede Vereinigung und jede Institution frei zugänglich».

.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • wild West am 24.09.2019 00:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hat der Luxemburgischen Staat noch immer nicht gelernt ! Erst wurden Millionen von Pensionsgelder der Bürger in Madof Aktien verpulfert , dann wurden Millionen von Pensionsgelder der Bürger in Tepco verschwendet wo jetzt mehr Strahlen raus kommen wie Gelder als verschwendet , wo werden noch unsere Pensionsgelder verschwendet ? Und uns wird später wieder verkickert den Pensionskassen geht es schlecht wir müssen wieder länger Arbeiten gehen !!!! Und die Herren der Regierung die überhaubt nichts während ihrer Amtszeit was in die Pensionskasse einzahlen , bedienen sich dann nach 5 Jahren auch noch aus der Pensionskasse !!! Skandal !!!!

  • Iris Gläser am 24.09.2019 08:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Greenpeaces Informationen so falsch sind, dann frage ich mich, wo die die herhaben? Warum sollten die sich sowas ausdenken und jemanden verklagen, das würde doch sofort auffliegen und dann den Ruf von Greenpeace schädigen! Da ist der Herr Minister wohl gerade sehr beschämt, das hoffe ich zumindest sehr für ihn.

  • Julie am 23.09.2019 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Umweltaktivisten bekommen so langsam Gehör, jetzt gilt es Farbe bekennen , für euch Politiker hat die Stunde geschlagen, Traversini war nur der Anfang, die dritte Spur auf der A3 wird auch noch gestoppt

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ciao bello am 24.09.2019 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    En Minister huet neischt ze fuerderen, en huet ze dengen , an zwar sengem Volleek, vum daach aus uns wou en vereedegt get.Transparenz lo direkt oder Recktrett, dat sin net dem Ministerium seng Gelder! D'Vollek kann vum Minister fuerderen an net emgedreit!

  • transparente Verarschung am 24.09.2019 09:15 Report Diesen Beitrag melden

    also keine Intransparenz, sondern unsere Beiträge werden transparent investiert für die geldprofitabwerfende Lügenwirtschaft! ...

  • Iris Gläser am 24.09.2019 08:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Greenpeaces Informationen so falsch sind, dann frage ich mich, wo die die herhaben? Warum sollten die sich sowas ausdenken und jemanden verklagen, das würde doch sofort auffliegen und dann den Ruf von Greenpeace schädigen! Da ist der Herr Minister wohl gerade sehr beschämt, das hoffe ich zumindest sehr für ihn.

  • wild West am 24.09.2019 00:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hat der Luxemburgischen Staat noch immer nicht gelernt ! Erst wurden Millionen von Pensionsgelder der Bürger in Madof Aktien verpulfert , dann wurden Millionen von Pensionsgelder der Bürger in Tepco verschwendet wo jetzt mehr Strahlen raus kommen wie Gelder als verschwendet , wo werden noch unsere Pensionsgelder verschwendet ? Und uns wird später wieder verkickert den Pensionskassen geht es schlecht wir müssen wieder länger Arbeiten gehen !!!! Und die Herren der Regierung die überhaubt nichts während ihrer Amtszeit was in die Pensionskasse einzahlen , bedienen sich dann nach 5 Jahren auch noch aus der Pensionskasse !!! Skandal !!!!

  • Julie am 23.09.2019 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Umweltaktivisten bekommen so langsam Gehör, jetzt gilt es Farbe bekennen , für euch Politiker hat die Stunde geschlagen, Traversini war nur der Anfang, die dritte Spur auf der A3 wird auch noch gestoppt