Lyzeen in Luxemburg

02. Mai 2017 07:17; Akt: 02.05.2017 07:21 Print

Schüler erhalten iPads für fünf Euro monatlich

LUXEMBURG - Die Regierung will 37.000 Lyzeumsschülern ein Tablet für den Unterricht in die Hand drücken. Die Ankündigung von Premier Bettel soll im Herbst Realität werden.

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Schüler müssen fünf Euro pro Monat zahlen, um das iPad vom Lyzeum nutzen zu können. (Bild: AFP)

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Premierminister Xavier Bettel hat vergangene Woche in seiner Rede zur Lage der Nation ein Versprechen an die jungen Luxemburger gemacht: Ab der kommenden Rentrée sollen rund 37.000 Schüler im Lyzeum mit Tablet-PCs ausgerüstet werden. Das heißt jedoch nicht, dass alle Geräte auf einmal gekauft werden.

Die Tablets müssen von den Lyzeen «auf Grundlage eines pädagogischen Konzepts, das unterstützt werden muss» bestellt werden, heißt es auf Nachfrage im Bildungsministerium. Grob geschätzt rechnen die Verantwortlichen mit einem Bedarf von 3500 bis 4500 Tablets pro Jahr. Als Modell wurde das iPad von Apple ausgewählt. «Es wurden verschiedene Modelle getestet und das iPad bekam die besten Rückmeldungen von den Schulen.»

Fünf Euro pro Monat

Allerdings wird es die Touchscreen-Computer nicht umsonst geben. Schüler müssen einen monatlichen Beitrag von fünf Euro leisten – dafür haben sie das Gerät dann auch die ganze Woche über zur Verfügung und können es auch nach Hause mitnehmen. Schüler aus einkommensschwächeren Familien erhalten das Tablet zu einem reduzierten Tarif, der noch bestimmt werden muss.

Vor Bestellung der Tablets wird es jedes Jahr eine öffentliche Ausschreibung geben. Das jährliche Budget hängt vom Bedarf in den Schulen ab. Für das aktuelle Jahr wurden 450.000 Euro veranschlagt.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Niemand am 02.05.2017 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schüler sollen mal Bücher zur Hand nehmen und lernen.

  • Meckerfritz am 02.05.2017 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In den Schulen arbeiten Menschen deren Erkennungsmerkmal als ein MacBook, ein iPad und ein iPhone sind. Wenn diese Tablets auswerten entscheiden Sie sich ganz neutral für ein Applegerät und wettern gegen das Alternativgerät aus dem Hause Microsoft. Aber leider verkennen Sie hierbei, dass Microsoft auf dem Tablet seit ein Zwerg ist und dass die Alternative von Android kommt. Eine Gerätehersteller unabhängige Plattform mit über 2,5 Millionen Apps. (Für Kids extrem leicht zu programmieren). Und die Preisspanne für ein Android Gerät beginnt ab 100Euro. Und diese Geräte sind nicht pannenanfälliger als IGeräte. iPad Problems bei Google bringt Resultate! Viele Resultate!! Jeder kocht nur mit Wasser. Der Unterschied besteht darin, dass Apple ein Monopolisten ist und seine Marktmacht auszunutzen weiß.

  • Meckerfritz am 02.05.2017 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Welch weise Entscheidung. Das Gerät eines Monopolisten für den Schulbetrieb auszusuchen. Egal, Apple freut's und die Aktionäre auch. und wenn dann zufällig irgendein Amtsträger nach einem Besuch in Cupertino von Tim Cook ein Dankeschön bekommt ist dies nur Zufall. Sicherlich war es nur ein Applefan der seine Schuldigkeit getan hat. Vielleicht könnte die Regierung noch fūr 3 Euro Monatlich eine Applewatch fūr den Sportunterricht zur Verfügung stellen. Und fūr ein Euro den Applekatalog und nebenbei dafūr sorgen, dass die Fakenews von Kinderarbeit bei der Herstellung der Geräte auf YouTube gelöscht werden. Im Namen der Aktionäre nochmals Danke zumal die Herren aus Silicon Valleyfield Ihren Kindern laut Spiegel die Medienkompetenz ersparen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Niemand am 02.05.2017 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Die Schüler sollen mal Bücher zur Hand nehmen und lernen.

  • Meckerfritz am 02.05.2017 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In den Schulen arbeiten Menschen deren Erkennungsmerkmal als ein MacBook, ein iPad und ein iPhone sind. Wenn diese Tablets auswerten entscheiden Sie sich ganz neutral für ein Applegerät und wettern gegen das Alternativgerät aus dem Hause Microsoft. Aber leider verkennen Sie hierbei, dass Microsoft auf dem Tablet seit ein Zwerg ist und dass die Alternative von Android kommt. Eine Gerätehersteller unabhängige Plattform mit über 2,5 Millionen Apps. (Für Kids extrem leicht zu programmieren). Und die Preisspanne für ein Android Gerät beginnt ab 100Euro. Und diese Geräte sind nicht pannenanfälliger als IGeräte. iPad Problems bei Google bringt Resultate! Viele Resultate!! Jeder kocht nur mit Wasser. Der Unterschied besteht darin, dass Apple ein Monopolisten ist und seine Marktmacht auszunutzen weiß.

  • Meckerfritz am 02.05.2017 08:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Welch weise Entscheidung. Das Gerät eines Monopolisten für den Schulbetrieb auszusuchen. Egal, Apple freut's und die Aktionäre auch. und wenn dann zufällig irgendein Amtsträger nach einem Besuch in Cupertino von Tim Cook ein Dankeschön bekommt ist dies nur Zufall. Sicherlich war es nur ein Applefan der seine Schuldigkeit getan hat. Vielleicht könnte die Regierung noch fūr 3 Euro Monatlich eine Applewatch fūr den Sportunterricht zur Verfügung stellen. Und fūr ein Euro den Applekatalog und nebenbei dafūr sorgen, dass die Fakenews von Kinderarbeit bei der Herstellung der Geräte auf YouTube gelöscht werden. Im Namen der Aktionäre nochmals Danke zumal die Herren aus Silicon Valleyfield Ihren Kindern laut Spiegel die Medienkompetenz ersparen.

    • Äppel a Biren am 02.05.2017 09:32 Report Diesen Beitrag melden

      Den Unterrichtsminister huet sech et anescht iwwerluecht, op är Kritik hinn gëtt et Windows, an Dir dierft fir all Tablet de Service "Troubleshooting" iwwerhuelen. Domat dierft Dir bis d'Pensioun beschäftegt sinn...

    • Moriarty am 02.05.2017 10:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Meckerfritz: Wie im Artikel beschrieben: «Es wurden verschiedene Modelle getestet und das iPad bekam die besten Rückmeldungen von den Schulen.» Ist es denn Apple's Fehler, wenn die Konkurrenz ihnen nicht das Wasser reichen kann?

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