«TalentHub»

25. Juni 2019 13:54; Akt: 25.06.2019 15:06 Print

Schüler können von Start-​​ups lernen

LUXEMBURG – Das TalentHub bringt Schüler und junge Unternehmen zusammen. So lernen sie aus erster Hand, wie sich der Arbeitsmarkt gerade verändert.

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Unternehmer und Experten können ihre Erfahrung an Schüler weitergeben. (Bild: L'essentiel)

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«Das TalentHub wird es den Schülern nicht nur ermöglichen, Kontakte zu Unternehmern zu knüpfen, sondern auch, die Wirtschaft besser zu verstehen», sagt der Minister für Nationale Bildung, Claude Meisch, am Dienstag. Das TalentHub ist ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Nationale Bildung, dem Lycée des Arts et Métiers und dem Technoport SA, einer Vereinigung für innovative und technologieorientierte Unternehmen, entstanden ist.

Mit dem TalentHub öffnet das Gymnasiums seine Türen für Start-ups, die im Bildungs- und Ausbildungssektor tätig sind. Unternehmer und Experten werden dann mit BTS-Studenten zusammenarbeiten, um ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben. «Die Schüler sind empfänglicher, wenn die Person, die vor ihnen steht, aus der Wirtschaft kommt und aus Erfahrung spricht. Darüber hinaus wird der Zugang zu Praktika erleichtert und damit werden auch Zukunftsperspektiven greifbar», sagt Fabrice Roth, Direktorin des Lycée des Arts et Métiers.

Fehler machen, gehört zum Lernen dazu

Die rund 100 Schüler, die gerade auf dem Weg zum technischen Hochschulabschluss (BTS) sind, werden in erster Linie von der Initiative angesprochen. Aber auch andere sind eingeladen, die von Start-ups entwickelten Methoden zu testen.

Die Rolle der Gymnasiallehrer ist es, Fachleute bei der Gestaltung des Unterrichts zu unterstützen. Das Lernen erfolgt durch Ausprobieren, Ideenwettbewerbe oder die Entwicklung von Prototypen. «Das Recht, Fehler zu machen, ist sehr wichtig beim Lernen. Und gerade in der Schule haben die Schüler noch den dafür nötigen Schutzraum», sagt der Schulleiter.

Drei Unternehmen haben sich bereits in den Räumlichkeiten niedergelassen. Es sind Educamitec, CheckMath und ein Weiteres, das noch einen Namen sucht. Sie sind hauptsächlich in den Bereichen Gaming, Computing und IoT (Internet of Connected Things) tätig.

(Ana Martins/L'essentiel)

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