Ettelbrück

02. August 2021 07:07; Akt: 02.08.2021 09:11 Print

Schüsse lassen Stadt «schockiert» zurück

ETTELBRÜCK – Nach den tödlichen Schüssen auf einen bewaffneten Räuber am Samstag steht die Gemeinde Ettelbrück am Tag danach unter Schock.

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Der schwer verletzte Angreifer verstarb am Samstagabend im Krankenhaus. (Bild: Eddie Guillin)

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Kurz nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen bewaffneten Angreifer kursierten in den sozialen Netzwerken erschreckende Videos von der Szene. «Ich war auf meinem Balkon und hörte so etwas wie einen Feuerwerkskörper und schreiende Menschen. Ich erkannte, dass es ein Schuss war. Ich ging die Treppe hinunter. Ein Mann lag am Boden und ein Polizist hatte seinen Fuß auf einem Messer», sagte ein Nachbar, der einige Dutzend Meter entfernt wohnt.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 19 Uhr auf der Place Marie Thérèse in Ettelbrück zwischen der Bushaltestelle und der Grundschule. Eine Polizeistreife hielt einen Mann in einem Auto an. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Diekirch war er zuvor nach einem gewalttätigen Raubüberfall in Hosingen verfolgt worden. Er hatte einen Autofahrer mit vorgehaltenem Messer gezwungen, sein Fahrzeug zu verlassen. Als die Polizei ihn anhielt, «stieg der Verdächtige aus dem Auto aus und griff die Polizeibeamten mit einem Messer an», so die Staatsanwaltschaft. Einer der Beamten stoppte den Angreifer mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe. Er erlag am Samstagabend seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Viele Zeugen hatten den Einsatz gefilmt. «Es waren vielleicht 25 Personen, darunter Kinder und viele Kunden, die aus dem gegenüberliegenden Restaurant kamen. Die Leute waren geschockt», erzählt der Nachbar. Er berichtet weiter, dass die Kriminalpolizei um 23 Uhr noch vor Ort war. Es wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet, und die Generalinspektion der Polizei soll den Fall weiter untersuchen. Der Bürgermeister von Ettelbrück, Jean-Paul Schaaf, war zum Zeitpunkt des Vorfalls abwesend, er zeigt sich gegenüber L'essentiel «schockiert». Schaaf drückte dem Beamten sein Mitgefühl aus und sagte: «Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Menschen, die den Staat repräsentieren, mit einem Messer angegriffen.»

(nm/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • petz am 02.08.2021 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    ech hoffe just dass der Polizei bzw dem Polizist keen Stréck draus gedreint geet

  • Merci un d'Forces de l'Ordre am 02.08.2021 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Merci un d'Police fir dat der ons beschützt. Mer mussen jo net ob den Niveau vun onsen Nopperen erof kommen.

    einklappen einklappen
  • Chris am 02.08.2021 09:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    E schéinen gudde moien. Éischtens fanne ech das de Polizist seng Aarbecht richteg gemaach huet wann et néideg war. Awer wat ech net verstinn wann ech mat kréien das do baussen geschoss get dann ginn ech net virun Diir kucken waat do passéiert an bleiwen dobannen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pole Nord am 03.08.2021 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Nordstaat Ettelbruck, on dirait le Sud ...

  • u.krebs am 03.08.2021 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luxi, bitte hören Sie auf zu Kommentieren. Mir kommt gerade der Kaffi hoch.

  • u.krebs am 03.08.2021 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ok, ich schlage vor Sie bemühen sich um ein Gedenkkonzert und die Umbenennung der Straße mit seinem Namen. Lieber Gott lass Hirn regnen. Das war ein Schwerverbrecher und nichts anderes.

  • ACDC am 03.08.2021 08:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was huet Dat doen do mat se din das Deen trellert mam Messer un Leit geht

  • fred am 03.08.2021 01:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Up