Black Friday

28. November 2019 08:57; Akt: 28.11.2019 09:00 Print

Shopping-​​Wahnsinn hat in Luxemburg bereits begonnen

ESCH/BELVAL – Der Black Friday versetzt morgen wieder Milliarden Menschen weltweit in einen regelrechten Shopping-Wahn! Luxemburgs Geschäfte aber wollten nicht so lange warten.

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Der Black Friday naht, doch viele Geschäfte haben schon Anfang dieser Woche die Preise purzeln lassen.

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Unschlagbare Rabatte locken an diesem besonderen Tag nach Thanksgiving in den USA und in anderen Teilen der Welt schon seit Jahren viele Menschen in die Läden. Am Black Friday herrscht jeweils Chaos pur. Tausende prügeln sich hier um die besten Angebote. In Luxemburg sind Geschäftsinhaber zum Teil ungeduldig – und bieten schon seit Anfang dieser Woche Schnäppchen an. In einigen Geschäften herrscht sogar ein ganzer Black Month (Schwarzer Monat).

«Wir haben mit den Sonderangeboten bereits an diesem Montag gestartet», erzählt Marisa, eine Verkäuferin im Belval Plaza, die diese schwarze Woche nicht mit zusätzlichem Stress in Verbindung bringt, ganz im Gegenteil: «Es ist super für uns, es bringt uns viele Kunden.»

«Wir müssen personell mehr als perfekt aufgestellt sein»

An diesem Tag am Ende des Jahres wirft zwar jeder Händler mit Sonderangeboten um sich, am Ende bekommt aber nur der Anbieter mit den größten Preisnachlässen die Aufmerksamkeit. Die Händler setzen sich also gegenseitig unter Druck. Das wiederum wirkt sich negativ auf die Margen aus. Sprich: Die Umsätze klettern nach oben, die Gewinne sinken aber. «Deshalb fangen viele einfach schon früher mit den Sonderangeboten an», sagt Jennifer, Verkäuferin in einem Dessousgeschäft. Hier ist die Wäsche bereits seit Mittwoch beim Preis runtergegangen.

Auch wenn der Schwarze Freitag Überstunden für die Angestellten bedeutet – denn die Mitarbeiter wissen sehr wohl, dass der größte Ansturm gegen Freitagabend kommen wird – sind sie gut vorbereitet: «Es ist der wichtigste Tag des Jahres. Wir müssen personell mehr als perfekt aufgestellt sein, um auch in Bezug auf die Sicherheit, bei Unannehmlichkeiten oder falls irgendetwas aus dem Ruder läuft, den Überblick zu behalten», sagt Gregory, der in einem großen Multimedia-Markt arbeitet. Er betrachtet den Schwarzen Freitag als «hart, aber vor allem ist das Ganze irgendwie ja auch ein großer Spaß».

(sl/fj/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • u.krebs am 28.11.2019 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na dann mal los ihr ach so umweltbewussten Schulschwänzer und ihren Namen tanzenden Telletappis. Auf den Umweltschutz geschissen Hauptsache neue Klamotten und Schuhe im Schrank und Mami und Pappi fahren und bezahlen das was eigentlich nicht notwendig wäre. Und ja nicht auf Nachhaltigkeit oder Kinderarbeit überprüfen. Wie ist das morgen eigentlich geht der Mopp erst Schule Schwänzen und dann shoppen oder gehen die gleich das nicht selbstverdient Geld ausgeben?

  • jimbo am 28.11.2019 15:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann een näischt um Black Friday keeft, kann een bis zu 100% spueren!!!

  • Wirrwarr am 28.11.2019 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ok, mann muss sich aber erst mal wieder finden in diesem Chaos: Black Friday; Black Weekend, Cyber Monday, Cyber weeks, etc. Wer schaut da noch durch? Warum nicht so machen wie die ganze Welt: Black Friday = Freitags, danach kommt der Cyber Monday und gut ist es...Ok, zwischendurch noch der Samstag und vielleicht der Sonntag, dann reicht es aber, nein?

Die neusten Leser-Kommentare

  • jimbo am 28.11.2019 15:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann een näischt um Black Friday keeft, kann een bis zu 100% spueren!!!

  • Wirrwarr am 28.11.2019 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ok, mann muss sich aber erst mal wieder finden in diesem Chaos: Black Friday; Black Weekend, Cyber Monday, Cyber weeks, etc. Wer schaut da noch durch? Warum nicht so machen wie die ganze Welt: Black Friday = Freitags, danach kommt der Cyber Monday und gut ist es...Ok, zwischendurch noch der Samstag und vielleicht der Sonntag, dann reicht es aber, nein?

  • u.krebs am 28.11.2019 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na dann mal los ihr ach so umweltbewussten Schulschwänzer und ihren Namen tanzenden Telletappis. Auf den Umweltschutz geschissen Hauptsache neue Klamotten und Schuhe im Schrank und Mami und Pappi fahren und bezahlen das was eigentlich nicht notwendig wäre. Und ja nicht auf Nachhaltigkeit oder Kinderarbeit überprüfen. Wie ist das morgen eigentlich geht der Mopp erst Schule Schwänzen und dann shoppen oder gehen die gleich das nicht selbstverdient Geld ausgeben?