Unter Polizeischutz

19. Juli 2019 07:00; Akt: 18.07.2019 20:31 Print

Sie fahren in den Urlaub, die Polizei hütet Ihr Haus

LUXEMBURG – Ferienzeit ist Einbruchszeit. Darum bietet die Police Grand-Ducale einen besonderen Service an: Sie überwacht die Häuser der Urlauber.

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Einbrecher nutzen die Abwesenheit vieler Bewohner im Sommer aus.

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Damit Luxemburgs Einwohner unbesorgt in den Urlaub fahren können, bietet die Police Grand-Ducale auch in diesem Jahr einen besonderen Dienst an. Der Name: «Départ en vacances». Der Service: Urlauber, die länger als eine Woche abwesend sind, können ihr Zuhause von der Polizei überwachen lassen.

Dafür müssen sie sich auf der Homepage der Polizei registrieren. Die Adresse des zu überwachenden Hauses wird dann an die zuständige regionale Polizeidienststelle weitergeleitet. «Die Polizei wird gelegentlich Präventionsstreifen im Rahmen ihrer allgemeinen Überwachung durchführen. Das gilt bei Tag und bei Nacht», sagt Frank Stolz, Sprecher der Polizei.

Der besondere Schutz wird immer beliebter

Im Jahr 2017 haben 1700 Menschen den Service der Polizei beantragt. 2018 waren es schon 2400. Und bereits im ersten Halbjahr 2019 lag die Zahl der Anträge bei über 900.

Um die Sicherheit während der Urlaubszeit zu gewährleisten, empfiehlt die Polizei außerdem, eine Alarmanlage zu installieren – am besten mit einer von der Straße aus sichtbaren Sirene. Alle Türen und Fenster sollten geschlossen sein. Außerdem sollten keine Nachrichten auf dem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken auf die lange Abwesenheit hinweisen. Verdächtige Personen oder Autos im Wohnviertel können der Polizei ebenfalls gemeldet werden.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Julie am 19.07.2019 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Moment mal, online registrieren ? Hacker werden sich freuen, bekommen Adressen quasi frei Haus geliefert. Kommt jetzt nicht mit "ist doch sicher", im deutschen Fernsehen haben sie kürzlich darüber informiert dass im ersten Halbjahr 2019 bereits 500 Millionen € bei online-banking abgezockt wurden! Warum kann man diesen Service nicht einfach telefonisch bei der Polizei beantragen?

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  • dusninja am 19.07.2019 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das würde ich mir aber vorher zwei Mal überlegen. Die einzigen die bei mir bisher eingebrochen sind war die Polizei. Und 1500 Euro Schaden hinterlassen, die sie bis heute nicht bezahlt haben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • dusninja am 19.07.2019 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das würde ich mir aber vorher zwei Mal überlegen. Die einzigen die bei mir bisher eingebrochen sind war die Polizei. Und 1500 Euro Schaden hinterlassen, die sie bis heute nicht bezahlt haben.

  • Julie am 19.07.2019 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Moment mal, online registrieren ? Hacker werden sich freuen, bekommen Adressen quasi frei Haus geliefert. Kommt jetzt nicht mit "ist doch sicher", im deutschen Fernsehen haben sie kürzlich darüber informiert dass im ersten Halbjahr 2019 bereits 500 Millionen € bei online-banking abgezockt wurden! Warum kann man diesen Service nicht einfach telefonisch bei der Polizei beantragen?

    • svendorca am 19.07.2019 11:02 Report Diesen Beitrag melden

      Julie,..Sie haben was wesentliches vergessen:ist dieser Dienst gratis, oder haben E.Schneider und jetzt Bausch eine zusätzliche Einnahmequelle kreiert,..und 2..gelegentlich Präventionsstreifen fahren,..kann auch heißen..wenn man Beamte von Verkehrskontrollen frei stellen kann!

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