Renten für Portugiesen

11. Februar 2019 19:09; Akt: 11.02.2019 19:21 Print

«Sie haben sich an der Wirtschaft beteiligt»

LUXEMBURG – Die Minister Dan Kersch und Romain Schneider haben am Montag ihr Engagement für die Lösung des Problems der Renten für portugiesische Staatsangehörige bekräftigt.

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Der Staatssekretär der Portugiesischen Gemeinschaften (rechts) erinnerte daran, dass in Portugal ein Zentrum speziell für Anfragen von Staatsangehörigen im Ausland zuständig ist. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Die beiden Minister Dan Kersch und Romain Schneider trafen sich am Montagnachmittag mit dem Staatssekretär für die portugiesischen Gemeinschaften, José Luis Carneiro, zu einem offiziellen Besuch in Luxemburg.

«Tausende von Portugiesen, die im Bereich Bauen und Reinigung tätig sind, haben sich an der luxemburgischen Wirtschaft beteiligt. Unser Ziel ist es, die Probleme dieser Menschen insbesondere im Bereich der Renten so gut wie möglich zu lösen», sagte Schneider, Minister für soziale Sicherheit, und fügte hinzu, dass noch 460 dringende Anträge offen seien. Im Mai wird in Luxemburg ein neues Sozialamt seine Türen öffnen, um portugiesische Staatsangehörige bei ihren Bemühungen zu unterstützen.

Mitarbeiterzahl «verdoppelt»

Der Staatssekretär der Portugiesischen Gemeinschaften erinnerte daran, dass in Portugal ein Zentrum speziell für Anfragen von Staatsangehörigen im Ausland zuständig ist. Ein Zentrum, dessen Mitarbeiterzahl sich von 60 auf 130 mehr als verdoppelt hat, um die Rentenansprüche besser zu verwalten. Das Hauptproblem besteht darin, dass das Formular E 205 P, das Arbeitszeiten vor 1995 bescheinigt, auf Mikrofilm vorliegt und nur langsam digitalisiert wird.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass eine Vereinbarung zwischen Luxemburg und Portugal es ermöglicht hat, einen Berufsbildungsprozess in Portugiesisch in den Bereichen Bau und Reinigung einzurichten. In wenigen Tagen werden die ersten Teilnehmer des Angebots ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

(L'essentiel/Marion Mellinger)

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