Von Mersch aus

17. September 2019 13:02; Akt: 17.09.2019 18:52 Print

Wie gefährlich ist Radfahren in Luxemburg?

MERSCH – Radfahren ist manchem in Luxemburg-Stadt einfach zu gefährlich. 30 Biker sind mit ihren Warnwesten durch die Dämmerung gefahren, um die Mängel aufzuzeigen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Radfahrer trafen sich am Dienstag um 6:45 Uhr vor dem Bahnhof in Mersch für das Projekt «Mam Vëlo vu Miersch an d'Stad», das von der Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ (LVI) im Rahmen der Mobilitätswoche angeboten wurde. In der morgendlichen Dunkelheit trugen die meisten der rund 60 Teilnehmer die passende Kleidung: Gelbe oder orangefarbene Warnwesten. Denn die Sicherheit stand an erster Stelle. Dann ging es Richtung Hauptstadt.

Den Behörden die Probleme der Radfahrer aufzeigen

Einige sind Stammgäste auf der Strecke, andere Teilnehmer sind sonst nur selten auf dem Radweg anzutreffen. So wie Christiane, die gesteht, dass sie «ausnahmsweise versuche, die Strecke mit dem Fahrrad zu bewältigen». Der Ausflug ist für sie «eine Gelegenheit, die Route zu entdecken». Ein Grund, warum sie sich oft nicht traut: Die Gefahren für Radfahrer. Eines der Ziele der Aktion war genau das: Radfahrer motivieren. «Wir wollen ihnen zeigen, dass es möglich ist und dass es sichere Radwege gibt», sagt Monique Goldschmidt, Präsidentin des LVI.

Die Idee sei es auch, «den Behörden die Mängel der Strecke aufzuzeigen. An manchen Stellen fehlen schlicht Wege», sagt Monique Goldschmidt. Aber es hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Bei der Ankunft erinnerte Camille daran, dass der Fahrradweg trotz des Fortschrittes «problematisch bleibt, während er als Tor zum Norden des Landes unerlässlich ist». Zwischen Walferdingen und Dommeldingen musste die Gruppe auch im Straßenverkehr mitfahren, da hier kein abgesetzter Radweg existiert.

Zahl der Radwege wächst

Patrick Goldschmidt, Luxemburger Mobilitätsrat, der die Radfahrer bei der Ankunft begrüßte, erklärte, dass die Zahl der Radwege stetig wachse. Nach 19 km mit dem Rad und einer Fahrt mit dem Pfaffenthal-Aufzug, endete die Tour am Knuedler. Für die Radfahrer gab es einen Empfang im Rathaus. Mit Kaffee, Fruchtsäften und Croissants gestärkt konnten danach alle ihren Arbeitstag erfrischt beginnen.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Niemand am 17.09.2019 21:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die Fahrradfahrer haben auf der Strasse nichts verloren. Wenn es schon für die Motorradfahrer gefährlich ist, dann bei den Fahrradfahrer umso mehr. Und ausserdem verursachen Fahrradfahrer nur Stau und Stress.

    einklappen einklappen
  • CFLklient am 17.09.2019 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    An genau wengst deenen hun ech haut keng Parkplaaz zu Miersch bei der Gare fond,an hun missten mam Auto ant Staat fueren.Daat as eng Katastrof do op daer Gare.Wann de Klient keng Parkplaaz fend,da brauch och keen Zuch stall ze haalen.

    einklappen einklappen
  • Sou ass Lëtzeborg am 17.09.2019 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Haaptsaach gutt giess a gedronk.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Niemand am 17.09.2019 21:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die Fahrradfahrer haben auf der Strasse nichts verloren. Wenn es schon für die Motorradfahrer gefährlich ist, dann bei den Fahrradfahrer umso mehr. Und ausserdem verursachen Fahrradfahrer nur Stau und Stress.

    • Jaern am 19.09.2019 09:46 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig. Auf der Autobahn muss man mindestens 40km/h fahren, Mofas können bis zu 45km/h fahren und dürfen trotzdem nicht auf die Autobahn eben weil sie nur ein Hinderniss im Verkehr währen, genau wie Radfahrer im normalen Strassenverkehr

    einklappen einklappen
  • Werner Klink am 17.09.2019 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wie gefährlich sind Radfahrer?

  • CFLklient am 17.09.2019 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    An genau wengst deenen hun ech haut keng Parkplaaz zu Miersch bei der Gare fond,an hun missten mam Auto ant Staat fueren.Daat as eng Katastrof do op daer Gare.Wann de Klient keng Parkplaaz fend,da brauch och keen Zuch stall ze haalen.

    • Billy am 17.09.2019 18:49 Report Diesen Beitrag melden

      Mir machen Parkplatzen an Frankreich. Firwat man Fransousen keng Parkplatzen hei zu Miersch?

    einklappen einklappen
  • honga am 17.09.2019 16:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    19 km Fussmarsch??

  • jimbo am 17.09.2019 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommt mol op Esch kuken an dat wat hei dann esou als „Veloswee“ zielt.... KATASTROPHAL!!!