Luxemburg

04. Dezember 2018 14:58; Akt: 04.12.2018 16:05 Print

Sind junge Menschen gut in den Arbeitsmarkt integriert?

LUXEMBURG – Eine Studie nahm mehr als 6000 junge Absolventen und ihre berufliche Integration unter die Lupe. Die Ergebnisse wurden am Dienstag veröffentlicht.

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92 Prozent der Auto- und Motorradmechaniker sind auch drei Jahre nach dem Schulabschluss noch beschäftigt.

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Seit fast einem Jahrzehnt werden junge Menschen, die die Schule abgeschlossen haben, vom Observatoire de la formation beobachtet, einer Organisation, die Daten zur beruflichen Integration sammelt. Das aktuelle TEVA-Barometer (Übergang von Schule zum Beruf) wurde am Dienstag veröffentlicht. Es geht um die Integration von rund 6000 Absolventen mit Ausbildungszertifikaten in den verschiedensten Bereichen (Handwerk (CCP), Gesundheit/Soziales (DAP), Technik (DT) und von Abiturienten in die Arbeitswelt. Für die Studie wurden die Absolventen im Zeitraum zwischen 2009 bis 2016 beobachtet.

Insgesamt liegen Daten für 68 im Rahmen der Berufsausbildung eingetragenen Berufe sowie für die Abiturienten vor. Die Studie konzentrierte sich auf drei Indikatoren: erste Stelle, Beschäftigung in den ersten drei Jahren nach dem Schulabschluss, Beschäftigung nach drei Jahren. Die Studie gibt unter anderem einen genauen Einblick in die Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Abhängigkeit von der absolvierten Ausbildung. Junge Köche haben beispielsweise entsprechend gute Chancen auf einen Job nach ihrem Abschluss. 73 Prozent der beobachteten Köche fanden innerhalb der ersten vier Monate eine Position, 68 Prozent gar mit einem unbefristeten Vertrag.

Die Beschäftigungsdaten nach drei Jahren ermöglichen es schließlich, die sogenannte Integration in die Arbeitswelt zu beurteilen. Von den 161 qualifizierten Auto- und Motorradmechanikern sind auch nach drei Jahren noch 92 Prozent beim Arbeitgeber tätig, was für eine gute Integration spricht. Die Hälfte von ihnen verdient mehr als 13,30 Euro pro Stunde, heißt es in der Studie.

(pp/L'essentiel)

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