Killer-Insekt

02. August 2020 11:06; Akt: 02.08.2020 11:07 Print

Sind Riesenhornissen in Luxemburg unterwegs?

RAMMELDINGEN/DIFFERDINGEN – Mehrere «L'essentiel»-Leser berichten von außergewöhnlich großen Hornissen. Handelt es sich um die asiatische Riesenhornisse?

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Ist die asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia), die von Fachleuten als die größte der Welt angesehen wird, in Luxemburg, gelandet? Der L'essentiel-Leser Anton wurde am Freitagmorgen auf seiner Terrasse in Rammeldingen von einer über drei Zentimeter großen Hornisse überrascht: «Als ich dieses Insekt mit seinem charakteristischen Geräusch sah, hatte ich offensichtlich Angst, zumal ich allergisch auf Wespenstiche reagiere». Auf einem seiner Fotos zeigt sich, dass das Tier größer ist als eine Einkaufswagenmarke, die etwas mehr als zwei Zentimeter misst. «Die Hornisse war zwischen 4,5 und 5 Zentimeter groß», sagt Anton. Das deutet auf die asiatische Riesenhornisse hin, deren Königinnen 4,5 bis 5,5 Zentimeter groß werden, während die Arbeiterinnen 2,5 bis 4 Zentimeter messen können.

Ein anderer Leser hat gleich mehrere der extrem großen Insekten in Differdingen beobachtet. «Sie sind riesig und beeindruckend», sagt er. «Der Klang ihrer Flügel ist schrecklich. Es sind sehr nervöse Tiere, die gegen Wände und Fenster schlagen. Mit meiner Frau traue ich mich nicht, auf der Terrasse zu bleiben.»

Die Anwesenheit der asiatischen Riesenhornisse in Luxemburg wäre nicht so überraschend. Das Insekt, dass bisher nur auf dem asiatischen und amerikanischen Kontinent vorkommt, könne als blinder Passagier bei Warentransporten eingeschleppt werden, berichtete Le Monde vor einigen Monaten. Die riesige asiatische Hornisse wird von einigen «Killerhornisse» genannt. Sie greift hauptsächlich Bienenstöcke an und dezimiert Bienen, um ihre Larven zu ernähren, aber der Stich ist auch für den Menschen besonders schmerzhaft.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pit Meier am 02.08.2020 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Das Bild zeigt eine ganz normale einheimische Hornisse, die mit ca. 30 mm Länge wesentlich größer ist, als der Durchmesser eines Einkaufschips. Wir haben jedes Jahr Nester in den alten Obstbäumen. Die Tiere sind nicht aggressiv. Sie fliegen weg, wenn man sie scheucht. Für den Imker: Einzelne Hornissen sind auf Bienen spezialisiert, die sie schnell zerlegen um an das Eiweiß der Flugmuskeln der Biene zu kommen. Der Verlust an Bienen durch Hornissen ist aber monimal, und gefährdet in keiner Weise das Bienenvolk. Aber in der gegenwärtigen Panikstimmung macht sich so ein Bericht gut.

  • Ech am 02.08.2020 15:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Asiatische Hornissen haben ein anderes aussehen.

  • Tingeli am 03.08.2020 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder ein Bericht der zeigt wie erschreckend schnell die Menschheit immer dümmer wird. Wir haben ein Wespennest auf der Terrasse und fühlen uns nicht in Gefahr obwohl ich allergisch auf Stiche reagiere. Auch haben wir jedes Jahr Hornissen im Garten die sich am Birnenbaum ergötzen. Die sind noch harmloser und es ist eine Freude ihnen beim Essen zuzuschauen denn die könnenwirklich kraftvoll zubeissen. Also etwas mehr Toleranz bitte.

Die neusten Leser-Kommentare

  • jhengi am 13.08.2020 15:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu zolwer hun mer der och

  • KMX am 03.08.2020 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jean Ich hatte eine wirkliche Riesenhornisse schon im April in der Stube. Ich hab auch schon einheimische gesehen. Diese war anders in Farbe und Groesse. Ich geh davon aus dass das Biest aus Japan oder China eingefuehrt wurde. Ich hab gemessen. Fast 5 cm!! Die werden, da sie selbstverstaendlich geschuetzt sind, unsere einheimischen Bienen, Wespen und sogar Hornissen ausrotten. So wie die Kreuzung zwischen afrikanischer und europaeischer Biene eine Spezies hervorgebracht hat ( Killerbiene) die sehr nervoes ist und deren Schwaermen jedes Jahr ein halbes Dutzend Menschen allein in USA zum Opfer fallen denn sie haben sich in 30 Jahren aus Brasilien wo das Experiment stattfand bis nach Nordkalifornien New Mexiko Texas Florida vorgearbeitet und man geht davon aus dass sie ueber Louisiana Arizona Tennessee weiter nach Norden vordringen.

  • Tingeli am 03.08.2020 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder ein Bericht der zeigt wie erschreckend schnell die Menschheit immer dümmer wird. Wir haben ein Wespennest auf der Terrasse und fühlen uns nicht in Gefahr obwohl ich allergisch auf Stiche reagiere. Auch haben wir jedes Jahr Hornissen im Garten die sich am Birnenbaum ergötzen. Die sind noch harmloser und es ist eine Freude ihnen beim Essen zuzuschauen denn die könnenwirklich kraftvoll zubeissen. Also etwas mehr Toleranz bitte.

  • Pit Meier am 02.08.2020 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Das Bild zeigt eine ganz normale einheimische Hornisse, die mit ca. 30 mm Länge wesentlich größer ist, als der Durchmesser eines Einkaufschips. Wir haben jedes Jahr Nester in den alten Obstbäumen. Die Tiere sind nicht aggressiv. Sie fliegen weg, wenn man sie scheucht. Für den Imker: Einzelne Hornissen sind auf Bienen spezialisiert, die sie schnell zerlegen um an das Eiweiß der Flugmuskeln der Biene zu kommen. Der Verlust an Bienen durch Hornissen ist aber monimal, und gefährdet in keiner Weise das Bienenvolk. Aber in der gegenwärtigen Panikstimmung macht sich so ein Bericht gut.

  • Ech am 02.08.2020 15:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Asiatische Hornissen haben ein anderes aussehen.