Flughafen Luxemburg

03. April 2018 07:00; Akt: 03.04.2018 07:08 Print

So gefährlich sind Flugreisen für Ihren Liebling

LUXEMBURG – Sie wollen mit Hund oder Katze in den Urlaub fliegen? Kein Problem. Am Findel gehören tierische Passagiere zum Tagesgeschäft – doch es gibt Risiken.

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Der stolze Stubentiger hat es sich schon in seinem Bettchen gemütlich gemacht. Doch dann stört der Fotograf die Ruhe vor der Abreise. Die Bengalkatze hüpft auf Frauchens Schoß und weiter in deren Handtasche. Neugierig blickt sich der kleine Leopard um – und zieht sich dann wieder in seine Transportbox zurück. «Fliegen mit ihr ist kein Problem», versichert die Besitzerin vor dem Flug von Luxemburg nach Nizza.

Für die Luxair gehört der Transport von Tieren zum Alltagsgeschäft. Im Vorjahr hoben fast 2200 Vierbeiner mit der Airline am Flughafen Luxemburg ab. 50 Euro kostet die Mitnahme von Hund oder Katze in der Passagierkabine – andere Tiere sind auf Linien- und Ferienflügen nicht zugelassen. Pro Flug dürfen maximal drei Tiere an Bord mitreisen, größere Exemplare kommen in den Frachtraum (siehe Infobox). Das macht dann 100 Euro.

Tragischer Fall bei United Airlines

«Die Sicherheitsbestimmungen sind sehr streng», versichert man uns bei einem Lokaltermin bei Luxair Services. Die Abteilung der Luxair Group kümmert sich – im Auftrag aller am Findel startenden Airlines – um die ordnungsgemäße Beförderung der felligen Gesellen. Schon beim Einchecken am Schalter wird überprüft, ob der Tierbesitzer alle Dokumente dabei hat und die Transportbox die erforderlichen Maße besitzt. Tragische Fehler wie kürzlich bei United Airlines, als ein Hunde-Welpe auf Anweisung der Flugbegleiter ins Gepäckfach gesteckt wurde und qualvoll starb, seien in Luxemburg nur schwer vorstellbar.

Die Reise im Flugzeug ist für Tiere dennoch mit gewissen Risiken verbunden. So kann etwa die Mitnahme in klimatisch heiße Urlaubsregionen für Vierbeiner gefährlich sein. Tierschützer haben auch beim Transport im Frachtraum ihre Bedenken. «Wenn es nicht unbedingt sein muss, sollte man den Tieren den Stress des Fliegens ersparen», sagt Liliane Ferron von der Luxemburger Déiereschutzliga.

«Wenn ein Hund bei der Verladung in den Frachtraum sehr nervös wird, kontaktieren wir den Besitzer», sagt Christelle Donteri-Blesser von Luxair Services. Manchmal lässt sich das Tier im Kontakt mit Herrchen oder Frauchen wieder beruhigen. «Andernfalls müssen wir die Mitnahme verweigern. Sicherheit und Gesundheit gehen vor.» Donteri-Blesser, selbst Hundebesitzerin, appelliert an die Eigenverantwortung der Reisenden im Umgang mit ihren Lieblingen: «Ein gewisses Risiko für das Tier besteht immer.»

(Jörg Tschürtz/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maxim am 03.04.2018 18:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann huet en jo eppes dobei fier dogeint ze huelen well dei mussen emmer eppes dobei hun wann et sou schlemm as. Well och dobaussen hun anner Leit Hoer un den Kleeder an sin am Kontakt mat deenen.

  • F.S. am 03.04.2018 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    a wann dann ee Passagéier u Bord as deen allergesch op Honds-oder Kazenhoer as?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Maxim am 03.04.2018 18:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann huet en jo eppes dobei fier dogeint ze huelen well dei mussen emmer eppes dobei hun wann et sou schlemm as. Well och dobaussen hun anner Leit Hoer un den Kleeder an sin am Kontakt mat deenen.

  • F.S. am 03.04.2018 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    a wann dann ee Passagéier u Bord as deen allergesch op Honds-oder Kazenhoer as?