In Luxemburg

13. Juni 2018 14:38; Akt: 13.06.2018 16:07 Print

So klärt das CePT über Suchtprobleme auf

LUXEMBURG – Das Zentrum für Drogenprävention (CePT) hat am Mittwoch seinen Tätigkeitsbericht vorgestellt. Alkohol ist Beratungsgrund Nummer eins in Luxemburg.

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Der Hauptgrund für die Anforderung einer Beratung im Drogenpräventionszentrum war im Jahr 2017 der Alkoholkonsum.

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Der Informations- und Beratungsdienst «Fro no» bringt Menschen miteinander in Kontakt, die direkt oder indirekt von jeglicher Form der Sucht betroffen sind. «Die Beratungstelle wurde im vergangenem Jahr insgesamt 252 Mal telefonisch oder per E-Mail kontaktiert. Am häufigsten kontaktiert uns jemand aus dem Familienkreis (Anmerkung der Redaktion: 53 Prozent) – vor allem die Mütter», erklärte Michel Ledoux, Direktor des Centre de prévention des toxicomanies (CePT), am Mittwoch. Die Hauptgründe für die Anforderung einer Beratung waren im Jahr 2017 Alkoholkonsum (37 Prozent), dicht gefolgt vom Cannabiskonsum (34 Prozent). Harte Drogen wie Kokain oder Heroin waren in 13 Prozent der Fälle die Ursache.

Neben der telefonischen Beratung bietet das CePT auch Schulungen an. «Diese Richten sich an Fachleute wie Pädagogen und Lehrer, die sich mit Suchtproblemen so gut wie möglich auseinandersetzen wollen», erklärt Michel Ledoux. Sechs Ausbildungskurse wurden vom l'Institut de formation de l'Education nationale (IFEN) und dem Service National de la Jeunesse (SNJ) durchgeführt. Insgesamt haben 995 Menschen, die direkt von einer Sucht betroffen sind, verschiedene Präventionsmaßnahmen in Form von Workshops und Diskussionsrunden wahr genommen.

Das Zentrum für Drogenprävention pflegt zudem eine enge Zusammenarbeit mit Schulen. In zwei Grundschulen läuft derzeit das Pilotprojekt «Power-voll». «Das sind die Schulen im Stadtteil Gare und die Schule in Belair. Das Projekt richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die von Abhängigkeiten im Zusammenhang mit Fernsehen, Informationstechnologie, Zucker oder Bulimie betroffen sein können», erklärt CePT-Präsident Henri Grun.

(Pierre François/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • D'BléivumSéi am 13.06.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    a consommation de cannabis, si elle est problématique pour une minorité, ne devrait pas être traitée par la police, mais par des spécialistes. Une légalisation encadrée, contrôlée et une ouverture de la société aiderait tout le monde: les consommateurs occasionnels, criminalisés, les jeunes qui n'y aurait pas accès et les policiers qui pourraient se concentrer à sécuriser le pays . Franchement, ces articles, où la police se vante d'avoir attrapé un fumeur de joint avec 3 grammes, c'est ridicule et plus de notre temps. Il faut évoluer.

Die neusten Leser-Kommentare

  • D'BléivumSéi am 13.06.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    a consommation de cannabis, si elle est problématique pour une minorité, ne devrait pas être traitée par la police, mais par des spécialistes. Une légalisation encadrée, contrôlée et une ouverture de la société aiderait tout le monde: les consommateurs occasionnels, criminalisés, les jeunes qui n'y aurait pas accès et les policiers qui pourraient se concentrer à sécuriser le pays . Franchement, ces articles, où la police se vante d'avoir attrapé un fumeur de joint avec 3 grammes, c'est ridicule et plus de notre temps. Il faut évoluer.