Hitzewelle Luxemburg

11. August 2020 17:07; Akt: 11.08.2020 18:09 Print

Mit ein paar Tricks können Sportler der Hitze trotzen

LUXEMBURG – Bei den aktuell herrschenden Temperaturen sollten Sportlerinnen und Sportler ihr Training anpassen. Ein Trainer erklärt, wie das relativ einfach gelingen kann.

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Unser Experte rät bei den aktuellen Temperaturen von extensivem Training ab. (Bild: Pixabay)

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Urlaubszeit bedeutet auch Zeit zu haben, zum Entspannen aber auch für Sport. Besonders für die, die wegen der aktuellen Situation ihren Urlaub zuhause verbringen. Bei den aktuell im Großherzogtum vorherrschenden Temperaturen gilt es beim Sport allerdings einiges zu beachten. Welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten, erklärt uns Thomas Nielsen, der Präsident des Luxemburger Vereinigung der privaten Fitnesstrainer («Association luxembourgeoise des entraîneurs et coachs», Alecspt) und Leiter von Coach at Home. «Das Wichtigste ist, sich zum Sport treiben einen schattigen Platz zu suchen. Dort ist es normalerweise ein paar Grad kühler als in der prallen Sonne», sagt Nielsen.

Außerdem sei es wichtig, «so viel wie möglich zu trinken und nicht etwa nur dann, wenn man Durst verspürt». Das gelingt recht gut mit Wasser, Sportler sollten dazu allerdings auch isotonische Getränke zu sich nehmen. «Verbannen», sollten sie nach Meinung des Experten allerdings, «alles, was zu süß oder zu salzig ist und natürlich Alkohol», denn dieser fördere die Dehydrierung. Während des Trainings rät der Fachmann außerdem zu Pausen vor Brunnen oder an einem Fluss, denn dort könne man, «den Kopf nass machen». Auch gefrorenes Wasser in einer Flasche mitzunehmen, sei eine gute Idee, da dieses länger frisch bliebe.

Auch die Tageszeit ist entscheidend für ein gelungenes Training bei diesen Temperaturen. Nielsen empfiehlt deshalb, das Training am frühen Morgen oder Abend zu planen. Auch sollte man keine zu langen oder zu intensiven Einheiten planen. Es sei nicht die Jahreszeit, um «mit extensiven Einheiten oder Cross-Fit anzufangen», so Nielsen. Gefragt nach der idealen Sportart für den Sommer, fällt Nielsen Schwimmen ein. Das sei «im Moment ideal», Radfahren hingegen, sei «mäßig anstrengend» und fände «häufig in der Sonne» statt.

(jg/L'essentiel)

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